Flussgeschichten: Wenn der Balkon überm Wasser steht

Shownotes

Am Fluss ist immer etwas los – das erzähle ich euch in dieser Folge mit Geschichten, die das Leben an der Wernitz prägen. Ich berichte von dramatischen Hochwassern, kuriosen Rettungsaktionen und ganz besonderen Momenten mit Nachbarn und Tieren. Ob ein schwimmender Gartentisch, spontane Cocktailpartys im Wasser oder die Rettung eines Hundes aus dem Eis: Das Leben am Fluss ist voller Überraschungen. Ich nehme euch mit auf meinen Balkon, direkt ans Wasser, und zeige, wie nah Freude und Aufregung beieinanderliegen. Lasst euch von meinen Erlebnissen inspirieren und erfahrt, warum die kleine Wernitz so groß sein kann.

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00:00:04: Magas pralle Blautertasche Podcast.

00:00:08: Hier ist er wieder und die Maga ist mit im Studio.

00:00:11: Und die Maga, die erzählt heute was am Fluss passiert oder

00:00:14: was?

00:00:14: Ja, genau.

00:00:15: Was passiert am Fluss?

00:00:17: Da

00:00:17: kann immer ganz schön viel passieren.

00:00:19: Ist

00:00:19: das hier an der Bernitz oder wo?

00:00:21: Genau.

00:00:23: Dann sag ich einfach mal, leg los.

00:00:24: Ja,

00:00:25: also es war ja früher so vor der Gattenschau.

00:00:29: Die Würnitz ist direkt bei mir vorbei geflossen, bei mir und beim Haus meiner Mutter.

00:00:35: Und durch das, dass wir dann im Zug der Gartenschau einen Hochwasserschutzgericht haben.

00:00:43: ist jetzt dann die Wernitz umgeleitet worden und wir haben dann den Mühenteich vor dem Haus.

00:00:50: Aber nichts ist da trotz, ist unser Balkon immer im Wasser und ja, das ist recht angenehm da.

00:00:56: Damit auch es natürlich furchtbar heißt, das ist immer schlimm und wir haben aber die schönsten Sonnenuntergänge.

00:01:05: Also das ist wirklich ganz grandios.

00:01:08: Also jetzt muss ich mal drei Geschichten erzählen oder ja.

00:01:16: Wir haben ein wahnsinniges Hochwasser gehabt.

00:01:18: Das war, wie gesagt, wie die Vernitz noch akut war.

00:01:22: Und das war in der Ufer, da haben wir drüben unser alte Sech gehabt.

00:01:29: Auf dem Grundstück war ein Gartenhäusler.

00:01:33: Das Gartenhäusler hatte ein Tisch und eine Bank drin gehabt.

00:01:38: Und wenn ich da immer sauber gemacht habe, als ich Blätter raus und hab das alles raus, also es war ein Riesenaufwand, also es war immer ganz, ja.

00:01:47: Und da ging eine ganz kleine Tür raus von dem Gartenhäusler.

00:01:51: Und also es war Hochwasser.

00:01:54: Und mir schauen ein wenig da Nunde in die Wönnitz, die auf einmal sagt zu meinem Günder, um Gottes Willen, schau mal her, da schwimmt der Tisch vorbei vom Gartenhäusler, ein riesengroßes, schwere Tisch.

00:02:07: Und da sieht man mal, was das Wasser für eine Gewalt und der Kraft hat.

00:02:11: Das hat durch diese Schaugelei den Tisch hochgekommen und hat den Justament durch dieses kleine enge Gattendühle durchgebracht.

00:02:20: Und ist dann beim Nachbarn am Grundstück der Tischgeschwummer.

00:02:25: Und da gündet ich gleich raus und haben lange Stangenummer und haben dann unten an der Vernitzbrücken, haben wir dann den Tisch mit allerletzter Kraft rauszogen.

00:02:36: Und haben wir dann wieder in unseren Hof gestellt.

00:02:40: Also das war ein Riesenunterfänger.

00:02:42: Also das war wahnsinnig, ne?

00:02:45: Ja, und dann haben wir eine ganz tolle Geschichte gehabt.

00:02:49: Also wir haben ja auch das Afrika-Karibik fest.

00:02:52: Und das war auch noch zu der Zeit, als die, wenn jetzt noch an unserem Haus vorbeigeflossen ist und der Mühntümpel oder wie man das sagt, nicht war.

00:03:02: Also jedenfalls waren ... Trüm beim Afrika-Karibik-Fest, da ist ja dann Trüm an der Vernitz.

00:03:08: Das ist wie ein Zeltstack.

00:03:10: Das sind Unmengen Zelte und Duschen und alles Mögliche Trüm für das Afrika-Karibik-Fest.

00:03:19: Und der Günter und ich sitzen am Baigon und auf einmal fällt ein Perler Eid und Trüm.

00:03:25: Ach, sie könnten auch mal in die Vernitz-Nei zum Schwimmen.

00:03:28: Es war furchtbar warm und alles.

00:03:31: Nur ja, jetzt sind sie ins Wasser gegangen, jetzt habe ich dann übergerufen, ach, dürfte ich sie vielleicht zum Cocktail einladen.

00:03:39: Dann habe ich gesagt, jetzt schwimmen wir es einfach einmal her.

00:03:43: Dann sind es hergeschwommen und waren unter dem Beigohnen.

00:03:46: Und ich bin in der Zwischenzeit nahe und habe dann meine Hardrock-Coffee Gläser mit Tolle Cocktails und Eiswürfel gemacht und habe die dann mit Glitzer-Stängeli und Röhrli und habe dann noch Greckers nahe und habe das dann mit dem Korb runtergelassen.

00:04:05: Und die waren dann unten im Wasser gesessen mit ihrer Long-Drink-Läser.

00:04:10: Jetzt haben die Stream auch schon wieder an die gesehen.

00:04:12: Ach, wir möchten auch.

00:04:13: Da habe ich gesagt, komm drüber.

00:04:14: Und zum Schluss waren acht Mann unter meinem Beigo gesessen und haben Cocktails geschlürft.

00:04:20: Und es war so lustig.

00:04:22: Also so was haben sie überhaupt noch nicht erlebt.

00:04:24: Auf jeden Fall am nächsten.

00:04:26: doch Schelz, jetzt waren es da und haben zwar Flaschen ganz guten Wein gebracht, haben gesagt, sie haben das so teug gefunden, dass ich das gemacht habe, also das hat ihnen wahnsinnig gut gefallen.

00:04:38: Ja, also und dann muss ich noch eine Geschichte erzählen, was eigentlich so basieren kann in der Tierwelt.

00:04:46: Also bevor wir unser Haus gebaut gehabt haben, war das ja meine Leute, ihr Garten.

00:04:52: Und meine Mutter war im Garten und hat ihr Bedelebt pflegt und dann ist Nebe ihr, die hat die Birnitzern und da war die Mauer.

00:05:00: Und er ist immer enten raufgeschwommen und hat immer gewagt und gewagt und gewagt.

00:05:05: Und meine Mutter hat immer noch was gewagt, stehen immer so.

00:05:08: Und immer, wenn meine Mutter rauf ist, ist die Enten mit.

00:05:11: Und wenn meine Mutter runter ist, ist die Enten auch wieder runtergeschwommen.

00:05:15: Jetzt ist meine Mutter mal ziehstrebig, geradeaus, ganz Stück.

00:05:20: Jetzt hat sie gesehen und die Enten parallel im Wasser geschwommen.

00:05:24: Jetzt hat sie gesehen in dem Ecklador, in der alten Anlage.

00:05:28: dass da der Änderricht drin ist und der hat sie verfangen mit der Zunge, mit einem Angelhagen und konnte nicht mehr los.

00:05:36: Da ist meine Mutter gleich nüber, da war damals noch der VW-Autorbauer drüben und hat schon gesagt, geh da mal rüber, ihr müsst den Änderricht hier erfangen und der muss den Angelhagen rauskriegen.

00:05:49: Dann sind sie nüber, dann haben sie den Änderricht, guck mal, der hat natürlich wahnsinnig geflattert und war ganz aufgeregt, dann haben sie den Angelhagen raus.

00:05:58: Ja, und es sind zwar wieder weitergeschwommen.

00:06:01: Das war so originell, weil man denkt, was doch ein Tierlack-Scheid ist.

00:06:05: Die hat jetzt genau gewusst, wenn jemand helfen könnte, wäre es meine Mutter und so was auch.

00:06:11: Ja, und dann haben wir noch einmal so ein Erlebnis gehabt.

00:06:14: Da war die Vönitz, also da war die Vönitz ja noch, und da war Zugfroren.

00:06:20: War ein ganzer kalter Winter, war Zugfrauen.

00:06:22: Auf einmal schätzt bei mir an der Haustür, jetzt war Herr Frau das verbraun, verbraun.

00:06:28: Mein Hund ist ein Eibrochen drin, der ist in der Enden noch.

00:06:31: Und jetzt ist er im Wasser und kommt nicht mehr aufs Eis rauf.

00:06:34: und mittendrin in der Warnitz.

00:06:37: Jetzt habe ich geschaut, was Gott, der Schwere.

00:06:39: Das war so ein Laborator, so ein Goldgelber.

00:06:42: Also der war drin und hat immer versucht.

00:06:45: Der war ja schwer, der Hund.

00:06:47: Und dann das Wasser macht er es völlig anders.

00:06:49: schwerer.

00:06:50: Jetzt hat er immer wieder versucht aufs Eis zu kommen, also dass sie sie mir dann wegbrochen.

00:06:56: Also aber dann mit Müh und Not hat er sie doch noch mehr rauf geschafft auf die Eisfläche und konnte dann zu uns rüber gehen in das Ecklerei.

00:07:05: Also jetzt war er da bei uns unten an der Mauer im Ecklöten.

00:07:09: Aber ja, wie bringt man den Hund drauf?

00:07:12: Weil da kann man nur mit der Leidheit, dass man damals nur mit dem Leiderler runterkommt.

00:07:17: Also jetzt bin ich gleich in die Garage, habe das Leiderler runtergestellt.

00:07:22: Ja, jetzt war die Frau drunden beim Hund, aber der Hund war ganz aufgeregt und sie hätten auch gar nicht raufbracht, weil der war ja so schwer und sie hatten dann schon ein wenig versucht, aber der Hund hat dann wieder geschnappt und alles.

00:07:38: Ja, jetzt ist man eingefallen.

00:07:39: Halt, ich habe ja im Kühlschrank einen Ring stattwirscht.

00:07:43: Also bin ich in das Haus.

00:07:45: Ich habe den Ring stattwirscht gekollt und habe den da runter.

00:07:49: Und auf einmal ist der Hund wie vor selber mit ihr die Treppen raufgekommen.

00:07:53: Er hat die leider raufgekommen und war dann in meinem Vorblitz und hat sie die stattwirscht schmecken lassen.

00:08:00: Also das war auch so original, was doch so ein Stadtwürstler alles bewirkt.

00:08:07: Der Hund war wieder da.

00:08:08: Dann haben wir ihn gescheit eingewickelt in einer Decke.

00:08:11: Niana hat ihn wieder mit Hamken gekommen und am nächsten Tag hat es mir schön Spiegel vor ihm gebracht und der Flasche sagt und der Hund hat sie bedankt, dass wir ihn so schön gerettet haben aus dem Eiswasser und dass er auch noch ein Stadtwurst gerichtet hat.

00:08:26: Ja, das war nicht so meine Geschichte, was alles so am Flüßebing passieren kann, gell?

00:08:30: Das

00:08:31: denkt man gar nicht, dass an der Wörne so was passiert, gell?

00:08:33: Ja, ja.

00:08:34: An der kleinen Wörne, die manchmal ganz groß wird.

00:08:37: Die,

00:08:38: die können... Ach Gott, wenn wir da sonst Hochwasser gehabt haben, das ging ja jetzt Hochwasser bis nach Geroelfing, das war ja wie an der Ostsee.

00:08:46: Hab ich noch Bilder, also da haben wir schon Wackerhochwasser gehabt.

00:08:49: Ist das jetzt weniger?

00:08:50: Ja, jetzt haben wir ja den Hochwasserschutz und es gibt auch nicht mehr diese überschwemmen... Früher hat man auch noch nicht die Flurbereinigung, da ist auch noch alles ganz anders gewesen.

00:09:02: Und ja, also so sicherlich da unten entdecken darf und in der Ahr, da hat schon gewaltige Hochwasser auch wiedergegeben in den letzten Jahren.

00:09:13: Aber wir sind jetzt da ein wenig verschont blieben und jetzt haben wir ja durch die Landesgartenschau den Hochwasserschutz gekriegt.

00:09:20: Und ja, das macht sie ganz gut.

00:09:22: Da laufen halt die Leute immer rum mit ihre Hunderlehre und schauen immer rüber und winken mir.

00:09:27: Und ich weiß, was wieder nicht mehr es ist, weil ich es soweit nicht schauen kann.

00:09:30: Aber das wird recht fragmentiert, muss ich sagen.

00:09:34: Und ja, ist ganz gut gelungen, denke ich.

00:09:38: Na ja.

00:09:39: Gut, Magal.

00:09:40: Tolle Geschichte,

00:09:41: schöne Sache.

00:09:42: Gott

00:09:42: mir dir gut zuhören.

00:09:44: Und ich sage erstmal Danke, dass da was ist.

00:09:47: Und nächste Woche gibt es schon was Neues von dir.

00:09:50: Und sieben Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, den Podcast von der MAGA abonnieren wollen, können Sie das gerne machen.

00:09:58: Magas Bralle-Blaudertaschen-Podcast.

00:10:02: Also nochmal Magas Bralle-Blaudertaschen-Podcast.

00:10:06: Den können Sie abonnieren.

00:10:08: Wir sind auf vierundzwanzig Plattformen mit dem Podcast und irgendwo finden Sie den bestimmt.

00:10:13: Und dann bekommen Sie immer die neueste Folge.

00:10:15: Und die neueste Folge, die ist dann ... Immer eine Woche später, also heute in einer Woche, gibt es eine neue Folge und da ist schon unsere Abschlussmelodie, unsere Abschlussmelodie.

00:10:25: Ich wünsche Ihnen alles Gute, Marga, danke.

00:10:28: Bitte, bitte.

00:10:29: Und wir sehen uns und hören uns, wir sehen uns nicht, aber wir hören uns nächste Woche wieder.

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