Gleich im Tod: Die Geheimnisse des Seegringer Friedhofs

Shownotes

In dieser Folge nehme ich euch mit nach Seegringen, wo ein einzigartiger Friedhof mit seinen einheitlichen Holzkreuzen und bewegender Geschichte auf uns wartet. Gemeinsam mit Frau Fees entdecken wir, warum dieser Gottesacker so besonders ist und welche Traditionen und Geschichten sich hinter den schlichten Kreuzen verbergen. Ich spreche über persönliche Erlebnisse, den Umgang mit dem letzten Weg und warum es sich lohnt, diesen Ort einmal selbst zu besuchen. Außerdem erfahrt ihr, wie sich der Friedhof von anderen berühmten Ruhestätten abhebt und was Besucher immer wieder beeindruckt. Hört rein und lasst euch inspirieren, die kleinen Schätze unserer Region neu zu entdecken!

Friedhof Seegringen

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_Seegringen

Kirche St. Vinzenz Seegringen

https://de.wikipedia.org/wiki/St.Vinzenz(Seegringen)

Zentralfriedhof Wien

https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralfriedhof_Wien

Friedhof Père Lachaise

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_P%C3%A8re-Lachaise

Museumsfriedhof Kramsach

https://de.wikipedia.org/wiki/Museumsfriedhof_Kramsach

Brandner Kaspar

https://de.wikipedia.org/wiki/DerBrandnerKasparunddasEwigeLeben

Transkript anzeigen

00:00:01: Ja, hallo, hallo, hallo.

00:00:02: Hier ist wieder Magas Bralle-Blautertasche und die Bralle-Blautertasche der Podcast von der MAGA.

00:00:10: Die hat heute etwas ganz Besonderes da.

00:00:12: Sie hat eine Fachfrau, die ganz, ganz viel über Friedhöfe erzählen kann oder über einen bestimmten Späthof.

00:00:19: Und ich darf ganz herzlich begrüßen, die Frau Fes und die MAGA übernimmt gleich weiter.

00:00:27: Ja, heute begrüße ich eine Frau aus dem schönen Dingelspül er Gegend, und zwar aus Seegringen.

00:00:35: Seegringen liegt auf einer kleinen Anhöhe, so ungefähr zwei Kilometer westlich von Dingelspül, und ist bekannt für seinen beeindruckenden Gottesacker, seinen Friedhof.

00:00:47: Herzlich willkommen Frau Fees, ganz lieb, dass sie sich zu mir nach Wasserdrüdingen begaben, um mit mir ein wenig darüber zu plaudern.

00:00:56: Hallo, von meiner Seite auch.

00:00:58: Grüß Gott.

00:01:00: Schön.

00:01:00: Ich bin froh, dass ich heute mal hierher kommen darf und Ihnen was über den Friedhof von der

00:01:06: Seekringe erzählen.

00:01:06: Das ist so lieb für Ihnen.

00:01:07: Das ist ganz lieb für Ihnen.

00:01:09: Ja, man hat ja gesagt, Sie wären die richtige Person.

00:01:12: Wenn es um das geht, da wären nur die Frefés zuständig.

00:01:16: Die kann uns alles erklären.

00:01:19: Das tut mir oft so leid, dass viele Leute gar nicht wissen, welche wunderbaren Kunstschätze sich bei uns in der Nähe befinden und was sich damit auf sich hat.

00:01:30: Wie kam es dazu, dass sie sich für diesen Friedhof mit den so markanten einheitlichen Grabkreuzen interessierten?

00:01:41: Friedhofsführer kam Kirchen und Friedhofsführer, unser Gott Fried Klein von der unteren Wirtschaft, der war dann damals mit Ende Achtzig und hat gesagt, er kann einfach nicht mehr so weitermachen.

00:01:52: Da hat man von der Kirchengemeinde her jemanden gesucht.

00:01:56: Und dann habe ich mich für einen Kirchenführer-Lehrgang angemeldet,

00:02:00: das

00:02:02: war im April bis Oktober im Lehrgang, der über die Kirchengemeinde lief.

00:02:15: Und da waren wir aus der Gegend ganz viele und das hat mir richtig Spaß gemacht.

00:02:20: Ich habe mir überlegt, wenn ich in Rente gehe, mein Mann, der arbeitet von morgens bis abends, dann sitze ich allein zu Hause und da brauche ich ein bisschen Beschäftigung.

00:02:30: Verlauchungsservenge,

00:02:31: Beschäftigung, das finde ich gut.

00:02:33: Und das hält Jung und das hält dem Geist auf fit und das ist doch was ganz Wichtiges.

00:02:39: Und seit wann hat man Sie jetzt immer konsolidiert, wegen den Friedhof zu erklären?

00:02:45: Das war dann zum Jahr zwei Tausend neunzehn, haben wir es immer im Wechsel gemacht, Gottfried Klein und ich.

00:02:51: Und dann kam Corona, dann waren wir eine Menge Pause.

00:02:54: Und seit dem Jahr zwei Tausend eine zweiundzwanzig, wo dann die Lockerungen kamen, habe ich dann wieder ganz übernommen.

00:03:03: Und ab und zu hatte ... Dr.

00:03:05: Markus Roth, unser Pfarrer, dann auch noch mal eine Gruppe geführt, aber hauptsächlich war es dann

00:03:11: auch nicht.

00:03:12: Das ist sehr schön.

00:03:13: Sagen Sie, haben Sie da selber auch Familiengrabstätten?

00:03:17: Familiengrabstätten gibt es dort nicht, sind alles Einzelgräber.

00:03:21: Und ich habe dort auch im Moment drei

00:03:24: Einzelgräber.

00:03:26: Was macht jetzt den Friedhof so speziell und so besonders?

00:03:31: Friedhof?

00:03:31: speziell machen eigentlich die historischen Kreuze, das heißt ja auch historischer Friedhof.

00:03:37: Und es wird trotzdem immer noch im Kreisraum weiterbeerdigt.

00:03:43: Und das sind immer die gleichen Holzkreuze, die man da stellt.

00:03:49: Ja, also ich war ja schon auf viel Friedhof.

00:03:51: Also die ganz beeindruckend war damals für mich der Zentralfriedhof in Wien.

00:03:57: Da war zum Beispiel ein Riesenflügel aus Marmor, vom Oderjürgens auf dem Grab.

00:04:02: Oder dann war ein Grab mit einem Koffer, ein Reisekoffer als Grabstein.

00:04:08: Das hätte man voll taucht, weil ich bin ja so ein Reisetante.

00:04:11: Das wäre schon der richtige Grabstein für mich.

00:04:14: Und dann war er ja in Paris auf dem Père L'Achése und das sind ja monumentale Grabstein und Mausoleen und lauter reiche Persönlichkeiten.

00:04:24: Und dann, ich glaube, das kennen Sie bestimmt, hat den einzigartigen Museumsfriedhof in Österreich.

00:04:30: Der befindet sich in Grammsach, das ist in der Nähe von Innsbruck.

00:04:34: Und das sind lauter Skurrille Grab in Schiften.

00:04:37: Das ist der Stamm aus der gesamten Alpenraum.

00:04:40: Hat mir die zusammen gesammelt.

00:04:42: Also, dort ist niemand beerdigt.

00:04:44: Das ist nur ein Museumsfriedhof mit lauter urigen Matter, muss ich sagen.

00:04:50: Die kommen aus Nordde, Süde, Salzburg und auch Bayern.

00:04:54: Da hast du zum Beispiel, hier liegt mein Weib, Gott sei es, gedankt.

00:04:58: Ja, aus, ja ein hat sie gezankt, rumwanderer, geh schnell weg von ihr, sonst steigt sie aus.

00:05:04: und zang mit dir oder dann hast du.

00:05:09: hier liegt der schmied vom prixen leiden er starbern einen blasen leiden er war schon je ein schlechter prunser trompet für ihn ein vater unser.

00:05:19: oder hier ruhen meine gebeine ich wollt es werden deine.

00:05:24: Ja, das ist ein lustiger Friedhof mit lauter lustige Maddeln.

00:05:28: Doch jetzt einmal zurück zu unserem einmaligen Gottesacker, der wohl seinesgleichen sucht, der in Seegeringen.

00:05:36: Wie alt ist jetzt der Friedhof?

00:05:38: Da gehört ja das Kirchles, sagt Winsens, dazu, ne?

00:05:41: Ja, das ist die Urkirche von Dingelspül, die gehört da dazu.

00:05:45: Ah ja?

00:05:46: Und der Friedhof, den gibt es eigentlich, das kann ich jetzt gar nicht sagen.

00:05:51: Kirche ist um elfhundertvierfünfzig,

00:05:54: da hat sich Friedrich

00:05:56: auch gegeben, aber in dieser Art und Weise mit diesen Holzkreuzen ist er sechzehundertdreißig, sechzehundertzweihertdreißig eingeführt worden.

00:06:05: Vermutlich durch einen damaligen Pfarrer, das kann man aber gar nicht mehr so richtig nachweisen.

00:06:11: Und seitdem ... existiert er mit diesen Holzkreuzen.

00:06:15: Und damals war so, im Tod sind alle gleich.

00:06:19: Aus

00:06:19: diesem Grund die ganzen gleichen Kreuze.

00:06:21: Genau.

00:06:22: Das ist eigentlich eine wahre Sache.

00:06:24: Das soll ja eigentlich wirklich so sein.

00:06:27: So sind wir alle gleich.

00:06:29: Wir nehmen nichts mit, wir sind alle gleich.

00:06:33: Jetzt wollte ich Sie fragen, hat da jeder das Recht beerdigt zu werden oder nur die Seegringer oder Artinkelspüler oder was gehört da dazu?

00:06:43: Der Friedhof gehört zur Kirchengemeinde, also es ist kein städtischer Friedhof, sondern einer der zur Kirchengemeinde

00:06:50: gehört.

00:06:50: Und da dürfen alle Evangelischen, die in der Kirchengemeinde Seckringen wohnen.

00:06:56: Wir sind ja ein Kirchdorf, da kommen ja die umliegenden Ortschaften, Wolfertsbronn, Langensteinbach, Seidelsdorf, um einmal die Gröschen zu nehmen.

00:07:05: Diese werden ja auch alle... Ja, beerdigt.

00:07:08: Ich werde

00:07:08: dort beerdigt.

00:07:10: Ist jetzt so eine alt-ehrwürdige Grabstätte, sag ich jetzt mal, Unterdenkmalschutz oder?

00:07:17: Ich denke, also so wie ich weiß, ist es so, dass es so ein freiwilliger Schutz ist, denn die Kirche Gemeinde irgendwann in den Neunzehnten und achtzig Rom einmal beantragt hat, aber offiziell ist er nicht unter Denkmalschutz.

00:07:30: Und Sie haben gerade gesagt, es sind also Holzkreuze alle, ne?

00:07:33: Es

00:07:34: sind alles Holzkreuze mit Goldverzierungen.

00:07:37: Die drei Goldkugeln, also links und rechts und oben, sollen bedeuten, Vater, Sohn und Heiliger

00:07:44: Geist.

00:07:45: Und es ist annähernd gestaltet, Pilgerkreuz von Jerusalem, dass man sich um den Hals hängen kann und es ja auch so mit diesen drei Bobbeln an den Enden vom Kreuz mit den Kugeln.

00:08:00: Und die sind dann geschnitzt, oder wie?

00:08:02: Die

00:08:02: Kugeln sind geträckselt.

00:08:04: Ja,

00:08:05: geschnitzt ist heute nichts mehr.

00:08:07: Das ist ein Grab, haben wir noch.

00:08:09: Das ist die Frau vom früheren Schreiner, der den Greiber gemacht hat.

00:08:13: Der hat noch die Eckausführungen geschnitzt, aber die wäre heute maschinell hergestellt und bemalt, weil das schon zu teuer wird.

00:08:22: Und die Bemalung ist die auch über euch gleich?

00:08:24: Die Bemalung ist überall gleich.

00:08:29: sich nur auf dem Querbalken hin zum zum Haupteingang mit Namen.

00:08:35: Das steht dann auch drauf gestorben am und im Alter von Jahr, Tag, Monat und auf der Grabseite dann die Denkspruch.

00:08:47: über diesen zu neunzig Prozent der Konformationsdenkspruch und über diesen wird auch die Trauerbredig dann

00:08:55: gehalten.

00:08:57: Und steht jetzt da zum Beispiel Schmiedemeister oder Metzgermeister, steht der Titel auch mit drauf?

00:09:03: Die Namen, ja, die Titel sind mit drauf.

00:09:06: Und was ganz arg nachgefragt wird, wenn ich da eine Friedhofsführung mache, ist immer, was heißt Allzitzer?

00:09:14: Der

00:09:14: Allzitzer ist derjenige Bauer, der seinen Bauernhof abgegeben hat.

00:09:18: Und der im Allzitz.

00:09:20: Ein kleiner Austragshäusle.

00:09:22: Ja, das Austragshäusle gibt es nicht mehr so in dem Ding.

00:09:25: Aber das ist derjenige.

00:09:27: Ist der

00:09:27: Allzitzer.

00:09:28: Ah, ja, schau.

00:09:29: Aber das wird

00:09:30: es in Zukunft auch nicht mehr oft geben, weil man nicht mehr so viel Bauern hilft.

00:09:34: Ja,

00:09:34: ja, das ist ja das.

00:09:36: Dürfen wir jetzt da auch eine Neige geben?

00:09:38: Oder muss man eine Sarkbestattung machen?

00:09:41: Wir haben in der Regel ... der Saatbestattung.

00:09:44: und seit einiger Zeit gibt es einen Onnenfeld.

00:09:47: Da hat man einmal, das ist das erste gewesen, dass man so eine Entwiese

00:09:52: begrafen

00:09:52: hat.

00:09:53: Und da gibt es dann Gedenktafel an der Hinrückseite, stehen dann die Namen und in der Zwischenzeit gegenüberliegend, also am hinteren Durchgang vom Friedhof.

00:10:06: gibt es jetzt nicht Urnengräber, wo man auch bepflanzen kann.

00:10:11: Die kriege kleineres Kreuz und es ist jetzt das Sonderregelung noch besprochen vom Kirchenvorstand, dass wenn die Liegezeit von der Urne noch stimmt und zwei Personen sterben, dann darf die Urne noch in dieses Grab betreiben.

00:10:29: Also wenn jetzt die, normalerweise ist bei uns eine Liegezeit von zwanzig bis fünf und zwanzig Jahre, weil es ja immer im Kreis ruhig geht.

00:10:36: Und wenn jetzt zum Beispiel nach zehn Jahren jemand stirbt, dann ist ja die Liegezeit von der Urne auch noch

00:10:42: mal

00:10:43: fünf, zehn Jahre.

00:10:45: Und dann kann man das dazu noch

00:10:47: dorthin

00:10:47: bestatten.

00:10:49: Also kann man dann in die Sare graben mit Neid gehen.

00:10:51: Ja, und da kommt dann nur ein kleines Namen schütteln.

00:10:55: Am Fußende vom Grab dazu.

00:10:57: Ja, das ist ja schön.

00:10:59: Kann jetzt das sein, dass der A ist jetzt dort drin und mein liebster Licht jetzt zwanzig Gräber weiter, so wird es schon sein.

00:11:07: Ja, genau so ist

00:11:08: es.

00:11:08: Wenn ich mich mal nicht mehr gestritten habe, dann habe ich gesagt, ich gehe mal in mein Elternt Grab und du zu deinem, ich bist so gastig gewesen, wie depitiert samm sei.

00:11:19: Ja, das ist schon so, dass wir dann halt... zum Teil auf der einen und auf der anderen Seite von der Kirche liegt.

00:11:26: Aber das ist so, dass es immer in der Reihe nach rumgeht.

00:11:29: Man kann sich den Liegeplatz auch nicht aussuchen.

00:11:32: Ja, schau her, das ist immer ganz interessant.

00:11:35: Das habe ich jetzt noch nie gehört, dass das dann so... Ja, Freilich muss ja auch so sein, ne?

00:11:39: Das ist schon klar.

00:11:40: Jetzt habe ich nochmal eine Frage.

00:11:44: Ist dann auch Vorschrift vom Blumen-Schmuck?

00:11:47: Nein, in der Friedhofsordnung steht drin... jahreszeitlicher Blumenschmuck und so.

00:11:53: Grünpflanzen sollten nicht höher wie ein Meter sein.

00:11:57: Also es kann schon ein wenig individuell sein, weil ich habe mal gehört, das wäre so ganz toll.

00:12:03: Im Frühjahr, wenn dann die ganzen Stiefmütter lieblühen, wäre das so schön.

00:12:07: Und im Sommer, wenn die Gottesaung,

00:12:09: dann

00:12:10: wäre das einmal recht.

00:12:11: Mir persönlich ist immer die Stiefmütterle sind für mich die schönste Jahreszeit, weil die Stiefmütterle so viele verschiedene Gesichter haben.

00:12:19: und so viele verschiedene Farben, da ist er am Farbenprächtig.

00:12:24: Aber

00:12:24: jede Familie kann das ja so gestalten, wie sie möchte.

00:12:29: Also, liebe Hörer, ihr hört, in Dingelsbühle ist sowieso schon mal der Reisewert und dann unbedingt ein kleiner Abstecher machen nach Seegring.

00:12:38: Zu dem berühmten Friedhof, das ist ganz lohnenswert, der Friedhof mit seine einheitlichen Gräber.

00:12:46: und Grabkreuze, die alle aus Holz sind.

00:12:50: Also was ganz, ganz Interessantes.

00:12:53: Und das sollte man sich unbedingt anschauen.

00:12:55: Ja, jetzt tu ich noch ein wenig was dazugeben, weil ich schon dacht habe, wenn wir jetzt schon von so einem wunderbaren Gottesange sprechen, dann können Sie das vielleicht alles einmal interessieren.

00:13:07: Also weil wir schon dabei sind.

00:13:09: Es war, ja, also ich rate einige, die ein gewisses Alter haben, die sollten sich wirklich um ihren letzten Weg kümmern und alles ordentlich hinterlassen.

00:13:20: Als meine Schulkameradin hat es mir erzählt, wie ihr Mann gestorben ist.

00:13:25: Sie haben fast nix Gust und haben mit Fieberhaft versucht, in ihren Lebenslauf zusammenzubasteln.

00:13:32: Und sonst da wussten es nicht viel.

00:13:34: Also, da bin ich am Mann, habe ich gesagt, also, Günder, wir machen das jetzt einmal alles.

00:13:38: Wir schreiben jetzt einmal unseren Lebenslauf, wir den einmal die Todesanzeigen entwerben, die Danksache hatten, wo der Leichtrung und die Versicherung aufgelöst werden müssen.

00:13:48: Und dann zogen wir mal ein wenig Bilder raus, wo man von Kindesbeinen bis zum Schluss ein wenig auf eine CD.

00:13:55: Und das machen wir dann wie bei meiner Mama.

00:13:56: Das haben wir damals so gemacht.

00:13:59: und haben in der Kirche auf einer Leinwand ihren ganzen Lebenslauf ablaufen lassen, in Bildform, wie ich ein ganz Kind war, wie es uns gehabt habe, mit den Reisen und bis zum Schluss.

00:14:10: Und dann wegen beipassender Musik.

00:14:12: Und dann habe ich gesagt, das hat übrigens der Fahrer, wo vor Ägypten auch schon immer gemacht.

00:14:16: Ich wollte jetzt ein wenig auf lustige Art, mein Mann, vorsorgen und vorbringen.

00:14:22: Und so haben wir das auch wirklich gemacht.

00:14:24: Und das war so von Vorteil, wie dann mein Mann verstorben ist.

00:14:29: Ich habe den Ordner raus, ich habe alles gehabt, Debuss genau, was man da macht, was man da macht, was man da macht.

00:14:35: Der Lebenslauf ist lückenlos.

00:14:37: zum Fahrergang.

00:14:39: Und eine Leichtrung, da habe ich abgesagt, bei mir muss man ein wenig mehr geben, wie da, da ist ein wenig Zwing gewesen, da müssen wir ein paar Stunden Fleischkügel machen.

00:14:48: Also ich habe da schon dafür gesorgt, dass alles, wenn ich einmal nicht mehr bin, dass die Blusser in Ordner rausdrucken können und ja, so.

00:14:57: Und das tät ich Ihnen wirklich auch vor, das wollte ich Ihnen vorstellen und tät ich auch wirklich einmal raten.

00:15:04: Weil der Tod gehört einfach zu und das ist halt unser Leben und man sollte das bei Zeiten richtig gut gestalten.

00:15:14: Jetzt fraue ich mich noch, was haben Sie noch ein wenig Interessantes zu berichten, vielleicht von Besuchern, die vielleicht vom Ausland kommen sind.

00:15:24: Und da sich das angeschaut haben, im Amerika gibt es ja das gar nicht.

00:15:27: Da fährt man mit einem Bulldog drüber und du die ganzen Gräber, da gibt es keinen Blumerschmuck und nichts.

00:15:34: Aber und zusteht vielleicht ein Plastikblumelerdotten, aber ansonsten geht da der Rasenmäher drüber und das Ganze ... Schönen wieder mehr hin.

00:15:44: Aber wenn die dann zu Ihnen kommen, so Ausländer, was haben die dann da von Eindruck?

00:15:51: Ausländer habe ich jetzt in dem Sie noch nicht, weil die sind meistens bei der Stadtführung in Dingelspülung kommerselben.

00:15:58: Kommerselben dann darauf, ja.

00:16:00: Aber in privater Weise hat eine Frau ... Ihrem Onkel aus Amerika, quasi das zum Gedenken an seinem Geburtstag, der kam, um seinen achtzigsten Geburtstag zu feiern.

00:16:12: Und da habe ich dann auch eine Friedhofsführung machen müssen.

00:16:15: Und das ist

00:16:16: immer ganz, ganz beeindruckend.

00:16:18: Ganz unterschiedlich.

00:16:19: Wenn ein Bus hält, dann stürmen wir alle erst mal in den Friedhof.

00:16:23: Und dann geht es schon los mit der Fragerei.

00:16:25: Was ist das?

00:16:26: Was ist das, was ist jenes?

00:16:28: Und das ist das, was mich auch beeindruckt.

00:16:33: Jede Gruppe hat andere Gedanken und mit einer Gruppe kann man auch andere Gedanken austauschen.

00:16:39: Das

00:16:40: ist das, was mich interessiert.

00:16:45: Und wie werden Sie da kontaktiert?

00:16:47: Ruft da jemand das Farm dann, so wie ich jetzt?

00:16:50: Und dann, was mal die Profis hat Zeit, die kann jetzt das machen?

00:16:55: Ja, die Anfrage läuft.

00:16:57: oftmals, also nicht immer, aber oftmals über das Veramt und die Pfarrsekretärin kontaktiert dann mich und sagt, bist du da, da kannst du das machen oder gibt mir dann auch die Kontaktdaten, dass ich das dann selber vollens managen kann.

00:17:12: Manche wissen es jetzt schon, die meldet sich dann auch gleich bei mir, verschiedene Gruppen, die vielleicht dann zum zweiten Mal mit dem gleichen Gruppenführer da sind.

00:17:22: Die wissen dann schon meine Kontaktdaten, weil das liegt dann auch direkt bei mir.

00:17:26: Und gehen Sie dann auch manchmal durch und sehen vielleicht, da ist ja zuerst runtergefallen oder irgendwas gemacht.

00:17:34: Wann gibt es irgendein so einen Friedhofswetter, der dann das ein wenig aufhübscht, wenn es noch dabei

00:17:39: ist?

00:17:40: Wir haben einen ganz, ganz tollen Friedhofs.

00:17:43: Sauberpfleger.

00:17:45: Ja, das

00:17:47: ist was wert.

00:17:49: Rima gibt's

00:17:50: auch.

00:17:52: Und er sagt, dass da Ordnung ist.

00:17:54: Also das ist ja, ich war es erst einmal und da war eine Konfirmation in dem Köchler.

00:18:01: Die Leute waren von Fichtin auch, ne?

00:18:03: Von Neustädtlein.

00:18:05: Ja, Neustädtlein.

00:18:08: Ja.

00:18:11: Und da war die Konfirmation da drin.

00:18:14: Und da habe ich das erste Mal den Friedhof kennengelernt.

00:18:17: Und wie ich jetzt mit dem Heimut-Podcast um Häselberg mache, dann habe ich gesagt, also, dieser Friedhof ist unbedingt markant.

00:18:27: Den müssen wir benennen, den müssen wir jeden ein wenig zugänglich machen, dass jeder mal was, was für eine tolle Schätze bei uns in der Gegend sind, die wert sind, mal zu besichtigen.

00:18:40: Und so haben wir es jetzt gemacht, ne?

00:18:42: Also, liebe Frau Fees, das hat mir jetzt wahnsinnig gefreut, dass sie sich die Mühe gemacht haben, dass sie zu uns gekommen sind und haben heute ein Podcast mit uns gemacht.

00:18:52: Und der Podcast, der wird ja auf vierundzwanzig Portale geschickt weltweit.

00:18:57: Kann Zeit, dass sich jemand rührt in Singapur sogar.

00:19:01: Ja, bei mir ist es schon der Fall.

00:19:04: Und sie kriegen von uns mithalten, wenn wir den auf Sendung geben.

00:19:09: Und dann sagen Sie jeden, dass er da rein schauen soll.

00:19:13: Ich gebe Ihnen dann Werbung von meinem Podcast mit und dann können Sie dann dort das weitergeben.

00:19:18: Und die, die wissen, wie das geht, die finden dann schon da rein.

00:19:23: Ich weiß, wir sind alle ein wenig in der älteren Generation vor uns, verlangt mir immer, wir müssen alles können.

00:19:30: Wenn dann Doktorstermin hast, musst du da schon mit dem Internet rum tun.

00:19:34: Das finde ich furchtbar.

00:19:35: Und dann lassen Sie sich das ruhig einmal von jemandem zeigen und dann wissen Sie, wo Sie uns finden.

00:19:43: Herzlichen Dank, liebe Frau Feis.

00:19:45: Vielen, vielen Dank.

00:19:47: Ich bedanke mich auch, dass ich über den Friedhof berichten konnte und ich lade alle einzukommen.

00:19:53: Es passiert einem nichts, wenn man über den Friedhof geht.

00:19:57: Manche stehen an der Tür und machen Fotos und trauen sich nicht reinlaufen.

00:20:02: Dann meint man manchmal, Sie haben das Gefühl, Nächste Woche muss ich da liegen.

00:20:07: Aber

00:20:09: keine Angst.

00:20:10: Ja, aber dann denke ich immer, der schönste Geschichte ist doch der Brandner Kasperl.

00:20:15: Das ist für mich das schönste Geschichte und ich glaube an das.

00:20:18: Und ich weiß auch, dass mein Günther auf mich, warte mal, hat zwar zu mir gesagt, ich bin noch nicht ganz dran, aber er warte auf mich.

00:20:25: Ich habe doch gar keine Angst, dass das einmal so, ich weiß, das wird einmal so unter der Gaulidrom sein.

00:20:32: Und an das glauben wir einfach jetzt einmal.

00:20:35: Herzlichen Dank noch mal für Fees.

00:20:37: Okay, okay.

00:20:38: Das war die Frau Fees und die hat über den Seckringer Friedhof berichtet und die Marga hat ganz, ganz viele Fragen gestellt.

00:20:46: Und wenn Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, unseren Podcast Margas Bralle-Blautertasche-Podcast abonnieren wollen, dann machen Sie das einfach.

00:20:56: Im Anschluss.

00:20:57: Am Ende unseres Podcasts gibt es einen Button und da drücken Sie drauf und dann sind Sie automatisch mit den nächsten Folgen verbunden, die es dann gibt.

00:21:06: Und das war's.

00:21:08: Wir hören uns nächste Woche wieder mit einem anderen Podcast von Magas Bralla, Blautattasche Podcast.

00:21:15: Und das werden Sie bestimmt sehr, sehr gut finden, weil es sehr interessant ist, was nächste Woche kommt.

00:21:22: Bis dann, tschüss, das war's.

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