Schullandheim, Spuk und Stalaktiten

Shownotes

In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine ganz besondere Reise zurück in meine Kindheit: unser Schullandheim-Aufenthalt in Forra. Ich erzähle, wie wir als zehnjährige Kinder in ein schlossähnliches Anwesen einzogen, spannende Ausflüge unternahmen und sogar eine Nacht voller Spuk erlebten. Zwischen Butterbroten, lustigen Lehrer-Geschichten und kleinen Pannen war diese Zeit voller Lachen und kleiner Abenteuer. Du erfährst, wie viel wir damals gelernt haben – von Tropfsteinhöhlen bis Barometer – und warum diese Erinnerungen bis heute in meiner „Blautattasche“ schlummern. Lass dich inspirieren und genieße einen humorvollen Blick in die Vergangenheit!

Fränkische Schweiz

https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A4nkische_Schweiz

Teufelshöhle Pottenstein

https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsh%C3%B6hle_(Pottenstein)

Schullandheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Schullandheim

Barometer

https://de.wikipedia.org/wiki/Barometer

Jura (Geologie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Jura_(Geologie)

Nördlinger Ries

https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%B6rdlinger_Ries

Machu Picchu

https://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchu

Pyramiden von Ägypten

https://de.wikipedia.org/wiki/PyramidenvonGizeh

Pompeji

https://de.wikipedia.org/wiki/Pompeji

Transkript anzeigen

00:00:03: Ja, und hier ist wieder der Podcast Magas Bralle Blautattasche.

00:00:09: Und der ist so voll, dem Blautattasche ist so voll, dass die Marga ganz viel rauszugeben hat.

00:00:17: Marga, was hast du alles mitgebracht?

00:00:18: Oh, ich habe jetzt kürzlich wieder irgendwie rumgestuttet und habe etwas ganz Wunderbares gefunden.

00:00:25: Nämlich unsere Arbeitsmappen vom Schulandheim von Forra.

00:00:31: Und ich musste es einfach mal berichten, wie das damals alles abgelaufen ist.

00:00:36: Und es waren, da waren wir alle zehn Jahre alt.

00:00:43: Und es war eine ganz große Aufregung.

00:00:47: Wir dürften in Schulandheim fahren.

00:00:50: Wir waren fünfunddreißig Kinder und wir dürften also für vierzehn Tage in der Schulandheim fahren.

00:00:58: Also es hat die Wüzböch und Forer zur Auswahl gestanden, aber die Wüzböche ist ja bloß boblich für das Kilometerweg und das war dann wirklich gut, dass wir ein Forergericht haben.

00:01:10: Das war ja über hundert Kilometerweg, das war dann schon ein wenig besser.

00:01:14: Außerdem war das in der frängischen Schweiz und das war für mich damals schon, das war Schweiz, wie der Begriff, es können vielleicht doch Auslands sein, das war ja immer für mich ganz wichtig.

00:01:26: Naja, also der ganze Aufenthalt dort war natürlich nicht umsonst und nicht jede Familie oder Flüchtlingsfamilie hätte das Geld, in der ich in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht in der Nacht.

00:01:58: Deswegen hat er dann auch später mal von uns ein Danklesbring von Vora bekommen.

00:02:00: Unser Lehrer, der Heiner Leiner, genannt das Sockenheiner, weil er mal aus seine Hausschuk schlüpft ist und den Socken im Unterricht rumgelaufen ist.

00:02:09: Es war ein Superlehrer, bei dem haben wir wirklich unwahrscheinlich viel gelernt.

00:02:15: Er und seine Frau waren die einzigen Begleitpersonen.

00:02:18: Bei thirty-fünf Kinder alle zehn Jahre alt, also das war schon unwahrscheinlich.

00:02:26: Also am sechzehnten April, da hat uns dann der Bus vom Dr.

00:02:31: Schlosser Busunternehmer aufgenommen.

00:02:34: Und ich glaube, der Bus hat Müllweggassen, der hat oben so Scheimer gehabt am Dach entlang, also war schon was ganz Raffiniertes.

00:02:43: Also sind wir Richtung Vorrag fahren.

00:02:46: Aber zuerst haben wir in Heizbronn keiten.

00:02:48: Das ist nicht in der Nähe von Ansbach.

00:02:51: Und jetzt kann man sich gut merken, bei Heizbronn ist er ... und bei Ansbach ist er es drin und so kann man das nicht mit Heilbronn am Neckar verwechseln.

00:03:01: Also das Münster in Heizbronn ist wirklich beeindruckend und da sind viele edle und wichtige Leute begraben und das ist unbedingt einmal Besuch wert.

00:03:13: Also zuvor haben wir dann auch noch ein Skizze gemacht von Nürnberg nach Forra und haben da die ganzen Orte eingezeichnet.

00:03:22: Also das haben wir alles ganz teug gemacht.

00:03:25: Ich habe hier das alles in meiner Muppetowner drin.

00:03:28: Also, jetzt sind wir nach Vora ankommen und da hat uns die Herbergsfamilie, die Herr und Frau Schadr, haben uns in Empfang gekommen und haben uns alles ein wenig erklärt.

00:03:38: Die haben in der Nachbarschaft, glaube ich, eine Gastwirtschaft auch noch gehabt.

00:03:42: Das Schullandheim war so älteres, schlossähnliches Vornehmensanwesen und als Neueschloss bezeichnet und zwar von dem Freihand von Soden, aus dem wir in den letzten Jahren in den Jahren Der von Sohn war Gouverneur von Kamerun und das Schlössle war mit Parek und kleinem See und sogar ein kleines Wäldlener drin.

00:04:08: Also es war schon ganz grandios, muss ich schon sagen.

00:04:11: Vom Eidenschloss des Dreizehnhundertdreißig einmal gebaut worden ist, da war nichts mehr da, also wir können uns da nicht mehr daran erinnern.

00:04:20: Aber laut die schulischen Aufzeichnungen hat es von Harstorff gehört.

00:04:28: Und die Almut von Harstorff war an ihm einer Klassenkameradinnen später im Augsbrüche-Internat.

00:04:35: Ja, kleine Welt, ne?

00:04:38: Ja, im Keller gab es dann die Waschgelegenheiten, Bäder und Glos und so weiter und im Erdgeschoss die Unterrichtsräume und Speisesäle.

00:04:46: und im ersten und zweiten Stock die Schlafsähe.

00:04:50: Also wer dann ein wenig albern war oder ein wenig frech, der hat dann bei die leines Lehrer leines am Tisch sitzen müssen.

00:04:57: Ja, ich natürlich auch mal sehr klar.

00:05:00: In der Früh gab es immer so ein Muckefuck und ein Butterbrot und ich glaube, der hat es nicht einmal der Marmelade drauf gegeben.

00:05:06: Aber was man immer aufgefallen ist, der Fräuleine, ihre Zähne, die waren richtig quer rausgestanden, dass ich mir dacht habe, wenn sie jetzt neibeißt ins Brot, dann brechen sie runter.

00:05:19: Das haben sie Freiläne gemacht.

00:05:22: Um Zähne hat es dann nur wieder Zweizflüsste gegeben und dann am Mittagessen, am Mittag hat es einen Kuchen und einen Kakao gegeben und später dann ein Abendbrot.

00:05:31: Also fürs leibliche Wohl war ordentlich gesorgt, das muss man schon sagen.

00:05:35: Und der Lehrer Leiner, der saß manchmal vorne am Pult in Lederhose und der schau die Seigmächtler raus.

00:05:42: Das hat uns natürlich sehr erheidert, das ist ja klar.

00:05:45: Wahrscheinlich ist er seiner Schieße Doppelripp unter Hosen mit extraweiden Beinen.

00:05:51: Ja, dann haben wir einen Brief, einen Schuhirat geschrieben und auch Herrn Polenz vom Schwarzkopf und Karten nach Hause.

00:05:59: Das hat man schon ein wenig machen müssen.

00:06:03: Wir hatten natürlich auch Unterricht, aber mir unternahm er wirklich ganz tolle, schöne, interessante Ausflüge.

00:06:10: Ich glaube auch, dass der Schlossepuss die ganzen vierzehn Tage bei uns blieb, denn wir sind immer wieder woanders stinkt.

00:06:18: Da ging es einmal nach Hohenstein, das ist der höchste der Ort von Mittelfranken und besuchten die Burg und da haben wir viel über das Leben dort im Mittelalter Kennerkland.

00:06:29: Dann waren wir mal in Feldenstein, dann in Poddenstein, dann in Gösweinstein und wir haben dann durch die Maximilians gerade durchgewandert und auch durch die große Teufelshöhle mit der Wondern-Berns-Gelette drin und Tropfstein-Gebilde.

00:06:48: Die wachsen ja bloß ein Millimeter in dreizehn Jahren.

00:06:53: Und man nennt die Stalagmieten und Stalagtiten.

00:06:56: Heute weiß ich den Unterschied.

00:06:58: Die Titen hängen von oben nach unten, mal Busen im A-Sohn.

00:07:03: So kann man sie das gut merken.

00:07:05: Aber stellt euch vor, wir waren fünf oder dreizig Kinder im Alter von gerade einmal zehn Jahren und haben diese Tour gemacht mit nur zwei erwachsenen Aufsichtspersonen.

00:07:17: Unglaublich, ne?

00:07:19: Ja, in der letzten Nacht hat es dann noch gespuckt im Schloss und die Boom haben uns schauerliche Geschichten erzählt und der Hermann ist an die Haar zogen worden und es hat richtig gewimmert und geholzt und irgendwas ist, die Speichertreppen aufbeutet.

00:07:34: Wir wussten also bis heute nicht, wer es war, aber wahrscheinlich der Herr Schade, unser Hauswirt vom Schloss, denken wir schon, im Nachhinein.

00:07:42: Ja, und dann muss man alles in den Diener Vier-Heft beschreiben und Bilderte zu malen.

00:07:48: Und das habe ich halt immer noch und zu jedem Klassentreffen bringe ich es halt wieder mit.

00:07:52: Daher war sie halt noch alles und wir haben es wirklich gut beschrieben und schön bemeilt.

00:07:59: Also, wir hatten eine ganz tolle Zeit und am ersten Wochenende sind dann viele Eltern draufgekommen und haben uns besucht.

00:08:05: Und die ihr auch da gehabt haben, haben natürlich die Eltern mitgenommen, die ganz gehabt haben.

00:08:11: Hat natürlich auch wieder viel Süßigkeiten und Taschengeld geben.

00:08:14: Beides habe ich immer viel gebraucht.

00:08:17: Ich muss aber auch sagen, ich war immer ein wenig spendabel gegenüber denen, die jetzt nicht so viel gehabt haben.

00:08:22: Also, ich habe immer locker ausgegeben.

00:08:26: Ja, viele haben dann geweint, als die Eltern wieder haben gefunden sind, aber das hat sie gleich wieder gelegt.

00:08:31: Und lachen, haben wir so viel, lauter Käse hat man oft gelacht, über Gaudi und ja, und dann ist natürlich passiert, dass man oft mal in die Hosen gewissert hat und der Hose und der Schlafanzug.

00:08:45: Hose war halt dann nass.

00:08:47: Ja, das hat schon gegeben, ne?

00:08:49: Also nach vierzehn Dach ging es dann wieder heim und da haben wir dann gleich wieder ein Brief an die Herbergs.

00:08:55: an die Shadows geschrieben und uns bedankt und wie wir Eines vermissen.

00:09:01: Ja, das war unser Ausfluch nach Vora.

00:09:04: Und dann haben wir ja auch noch einen recht schönen Ausfluch, einmal gemacht mit den Lehrerleinern nach Nödlingen.

00:09:11: Das ist die alte Gerberstadt und da waren wir auf der Marienhöhe oben.

00:09:15: Und da haben dann die Boomen ihr erst Bier trinken.

00:09:18: Also das haben wir dann schon ein wenig gemerkt.

00:09:21: Und sicherlich ist das zu Hause ein wenig verpatscht worden, aber deswegen hat keiner in Lehrerleinern verglacht.

00:09:27: Also so ist das damals nie gewesen.

00:09:31: Wir sind aber dann Arzterstumme auf den Daniel, das ist der Köchterum von der Evangelischen St.

00:09:36: Keogskirchen aufgestiegen, der hat dreihundertfünfeinsechzig Stufen und da haben wir einen wunderbaren Ausblick gehabt vom feinsten ringsum, der höhere Rand von dem Riesengrater und wir waren ja da mittendrin.

00:09:51: Die Geschichte von dem Grader und von dem Schweinle, das Nürtlingen erredet hat, das kommt in einen separaten Podcast.

00:09:58: Von mir vor, der erzähle jetzt weiter nichts.

00:10:01: Ja, wir haben ein gesunde Jugend gehabt und im Schulhof, in der Pause, haben wir dann immer diese eigene Singspiele gemacht, wo wir Anne mit den anderen verkuppelten.

00:10:12: Ja, ich habe dann immer den dicken Krossenmenig abgerichtet.

00:10:15: Er war zwar gelassen über uns, und den hat keiner gemerkt.

00:10:19: Er doch lieber im Brauns günder, den Bobmans oder den Grießbauers Fritz Gwalt.

00:10:23: Es waren daum jetzt schon die größten und die bestausehendsten.

00:10:27: Aber mir hat man halt dann immer den unförmigen Krossenmenig gegeben, weil er selbst ... so unförmig war.

00:10:32: Dann haben wir immer Folgendes gesungen.

00:10:35: Einmal ging sie in die Stadt, wo sie ihren Liebsten hat, küsste sie auf den rosa-roten Mund.

00:10:43: Ach, Marca, meine nicht, ein Schatz groß, wenn ich vergesst dich nicht.

00:10:47: Er muss zum Militär und das ist schwer so ein Käse am Heitern immer gesungen.

00:10:54: Ja, und wenn ich jetzt in dem Arbeitsheft der Rumple, der von ... und sehe, was mir damals alles gelernt haben, das ist unglaublich.

00:11:05: Wahnsinnig.

00:11:06: Es ist Barometer, haben wir gelernt.

00:11:08: Dann die alten Namen der Monate, von Hartung, das war Januar bis Grießmon, das war Dezember, dann wie sich im Jahr über das Sonnenstand verändert.

00:11:19: Wir haben Landkarten entworfen und da haben wir dadurch ein Gefühl gehabt, wo welche Ort er liegt.

00:11:25: Wir haben Stadtblende gemalt, wir haben Eisenbahn-Godenpunkt gemalt, wir haben was über die Juratzeit geschrieben.

00:11:34: Erstehung des Riesergratis, dann, wie er Mähmühle funktioniert, was romanisch und gotisch war, und dann hat er über die siebener Feld geschworen, dann hat er die ganze Wassertrüdingen-Schlossgeschichte vom Ernst den vierten und Wasserpage und der Knappe.

00:11:54: Auch wo das Wort Bank herkommt, nämlich die Geldwechsels saßen immer am Marktplatz auf einer Holzbank und haben die Leute das Geld gewechselt.

00:12:05: Und dann haben wir gelernt, was man bekommt, wenn man eine Markprobewoche spart und wie lange man braucht, dass man Nähmaschine oder Radio sich leisten kann.

00:12:16: täglich haben wir dann eine Wettertapelle gemacht mit Barometer und Luftdruck und alles und das alles mit zehn Jahren.

00:12:24: Wir waren alle nur zehn Jahre alt.

00:12:27: Ja, ich habe damals schon viele Bücher gelesen und verschlungen, muss ich sagen, um meine größte Freude war jetzt von meinen Eltern dann einmal von Bertelsmann Leserin Göttergräbe und Gelehrte bekommen habe.

00:12:39: Da war ich ungefähr zwölf.

00:12:41: Das war ein teures Buch, Riesenwälzer.

00:12:44: Und da habe ich dann genau was, das werde ich alles einmal sehen.

00:12:48: Die alte Ingerstadt Machu Picchu, in Peru, die Pyramiden in Ägypten, Pompeii in Italien und vieles andere mehr.

00:12:57: Ja, und da die dann ca.

00:12:59: dreißig Jahre später in Angriff nehmen.

00:13:02: Und mir tut so leid, dass ich Ihnen das arbeitshefne zeigen kann.

00:13:07: Das ist so toll.

00:13:09: Ja, das war's für heute.

00:13:11: Das war's für heute.

00:13:12: Okay, okay, okay.

00:13:14: Dann lass ich schon mal ganz langsam die Musik wieder einlaufen.

00:13:17: Und da ist sie schon.

00:13:18: Ja.

00:13:19: Marga, ich sage danke.

00:13:20: Danke für

00:13:21: deine schöne Geschichte, die du erzählt hast.

00:13:24: Und wenn Sie, lieber Hörerinnen und Hörer, Margas Podcast, Margas Bralle, Blautattaschen Podcast abonnieren wollen, dann können Sie das natürlich tun.

00:13:35: Einfach am Ende der Sendung einen Knopf drücken, abonnieren, es kostenlos und Sie sind dabei und wir freuen uns, wenn wir Sie nächste Woche wieder begrüßen dürfen.

00:13:45: zu einem weiteren Podcast.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.