Sterneküche, Weinberge & ein bisschen Humor
Shownotes
In dieser Folge begrüße ich den renommierten Sternekoch Christian Mittermeier aus Rothenburg ob der Tauber. Wir plaudern über seinen spannenden Werdegang, die Herausforderungen der Spitzengastronomie und die Bedeutung von regionalen Produkten. Christian gibt Einblicke in seinen Alltag, teilt Anekdoten aus dem Restaurantbetrieb und spricht offen über gesellschaftliche Verantwortung. Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz – von brummenden Hotelzimmern bis zu kleinen Küchenpannen. Hören Sie rein, wenn Sie erfahren wollen, was Genuss wirklich bedeutet und wie Leidenschaft und Bodenständigkeit in der Sterneküche zusammenkommen.
Christian Mittermeier
Guide Michelin
https://guide.michelin.com/de/de
Hotel Eisenhut
Paul Bocuse
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Bocuse
Gebrüder Haeberlin (Auberge de l’Ill)
https://www.auberge-de-l-ill.com/
Hotel Bareiss
JRE – Jeunes Restaurateurs
Audi
Electrolux / AEG
Mieze Schindler (Erdbeersorte)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mieze_Schindler
Marco Müller (Restaurant Rutz)
Jan-Philipp Berner (Söl’ring Hof)
Laurentius Weikersheim
https://www.laurentius-weikersheim.de/
Landgasthof Adler Tauberzell
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, hallo, hallo.
00:00:02: Hier ist wieder Magas Bralle-Plautertaschen-Podcast.
00:00:05: Und Maga hat natürlich wieder einen Gast, einen tollen Gast.
00:00:11: Maga, du stellst ihn persönlich vor.
00:00:13: Ich stelle ihn
00:00:14: persönlich vor.
00:00:16: Ich stelle ihn persönlich vor.
00:00:18: Also ich begrüße heute einen Mann ganz nach meinem Geschmack.
00:00:24: Denn mein Hüftgold ist ja nicht vor ungefähr und ich habe mich ertreistet, bei einem Sternekoch aus Rodenburg nachzufragen, ob er nicht bei mir Postkasten möchte.
00:00:37: Vielleicht war er ein wenig beeindruckt, weil ich ihm schrieben habe, dass Rodenburg meine Lieblingsstadt ist und dass ich in der Eisenhut war.
00:00:46: Und vor gefühlten hundert Jahren war ich bei mehreren Sterneköchern zum Essen, beim ehemaligen Jungen in Strasbourg, Gebrüder Heberlin in Illhäusern und sogar beim legendären Paul Bocuse in Connoisse au Mont d'Or bei Lyon.
00:01:01: Ja, vielleicht war das ausschlaggebend.
00:01:05: Es Gott sei Dank nicht schmuchtig, wie man bei uns so sorgt, also nicht ganz mache, weil mein Papa, der war Gourmet und Gourmet, der hat immer gesagt, trau nie einen mageren Koch.
00:01:16: Also für die Hörer, ein Gourmet ist ein Feinschmecker und ein Gourmet ist ein Schlemmer.
00:01:22: Und nun stelle ich Ihnen heute den Prachtkalf vor, den Christian Mitermeier aus Rodenburg, ob der Tauber, ein Hotelier und Gastronom, der ein Giedmischler-Stanne-Restaurant hat.
00:01:37: Herzlich willkommen, Christian.
00:01:38: Ich freue mich ganz riesig auf Deine Zusage, heute mit mir in Wassertrüdingen zu plaudern.
00:01:46: Servus Maga und vielen Dank, dass ich da sein darf.
00:01:49: Ah,
00:01:49: das ist doch schön.
00:01:51: Sag
00:01:51: mal, was hatte ich eigentlich beflügelt, meine Einladung anzunehmen?
00:01:56: Ja,
00:01:56: die war lustig.
00:01:57: Ja?
00:01:58: Die hat mich einfach angesprochen.
00:01:59: Ah, das ist schön.
00:02:00: Die war
00:02:01: sehr nahbar, direkt, außergewöhnlich, ja auch so, wie du es geschrieben hast.
00:02:06: Und naja, so was macht man halt dann einfach mal.
00:02:08: Das ist doch schön.
00:02:09: Sechs so spontane Sachen sind doch immer die besten, gell?
00:02:13: Jetzt erzähle mal meinen Fans und höre, wie man doch so kulinarisch berühmt wird.
00:02:20: Ja, also so berühmt bin ich jetzt.
00:02:22: Doch,
00:02:23: im Schock.
00:02:26: Und es ist mal überhaupt nicht recht.
00:02:29: Die Arbeit, die bei uns gemacht wird, die wird von vielen Menschen gemacht.
00:02:32: Da ist ein ganzes Team dahinter.
00:02:35: Klar, ich stehe dem vor, aber jetzt, ich als Personen hänge mich dann nicht zu arg aus
00:02:40: dem Fenster.
00:02:41: Du bist ja richtig bescheiden, ja.
00:02:45: Also ich meine, ich habe ja mit dir schon mal vorher gesprochen, was eigentlich ganz toll ist.
00:02:51: Du hast ja eigentlich mit den Bestärkungen, ich glaube, in der Jahrhundertfünfundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund Metzgeslehre macht, weil dann kennt ihr jetzt ein Stück Fleisch und den Perfect Cut und die Innereien, wie gut die schmecken, die natürlich ein bisschen Gicht erzeugt, das weiß ich schon auch.
00:03:22: Und du bist dann zur Ausbildung in ein ganz grandioses Gegengang.
00:03:28: Das ist im Schwarzwald, im Bayer Spronto unten.
00:03:32: Und ich glaube, das war der Barreis.
00:03:36: Genau.
00:03:37: Und da hast du dann deine Lehre gemacht.
00:03:40: Und bis dann zum Euler nach Basel und hast dann dich selbstständig gemacht.
00:03:49: Ja, dazwischen war ich noch bei der Bundeswehr.
00:03:51: Ja, das muss man sein, was er stockmacht.
00:03:53: Offizierskoch.
00:03:54: Ach schau, in der Messe, bei der Bundeswehr oder die Gebirgssäge oder die Marine oder nach ganz brave Bundeswehr.
00:04:02: Ganz in der Nähe, in Elwang.
00:04:04: In Elwang Trüm, ja, das ist ja Bundeswehrschmiede da, genau.
00:04:10: Und dann hast du die Bürgsschenke in Lörach betrieben, gell?
00:04:16: Ja, da hat man auch schon mal jemand erzählt, dass man da sehr, sehr gut hat, essen können.
00:04:21: Dann bist du aber zurück in dein Heimatstadt nach Rodenburg wieder und hast dann den älterlichen Betrieb übernommen, ne?
00:04:30: Ja, und dann ist ja, glaube ich, im Jahr zwei tausendfünf habt ihr schon einen gitmischen Laarstand kriegt in eurem Haus.
00:04:39: Also das ist ja, das war damals auch schon Highlight und den habt ihr glaube ich bis zwei tausend sieben halten können.
00:04:47: und Dann kam noch einmal im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,
00:04:59: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,
00:05:07: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Christian.
00:05:19: Na ja.
00:05:19: Was muss man da machen?
00:05:20: Was muss man ständig?
00:05:22: Das ist ja... Also schwierig
00:05:24: im Sinn von Kochtechnik oder was man dazu können muss, ist eigentlich nicht.
00:05:29: Also wenn man seinen Beruf ernst nimmt, wenn er gut ausgebildet ist, dann können das viele erreichen, so zu kochen, dass es im Sternen wert ist, wo tatsächlich Herausforderungen drin liegen ist, dass in einer Konsistenz... in einer Gleichmäßigkeit, in einer Zuverlässigkeit jeden Tag wirklich jeden Tag zu liefern, die auf dem Niveau ist.
00:05:54: Jeder kennt es auch aus ihrem eigenen Beruf.
00:05:56: Man hat immer bessere und schlechter Tage.
00:05:59: Da passiert mal was, dann ist dort was und so.
00:06:01: Und zu sagen, egal, jeder Teller, der über den Pass geht, ist einen Stellenwert.
00:06:07: Tag ein, Tag aus, über Wochen, Monate, Jahre.
00:06:11: Das ist die wahre Herausforderung,
00:06:12: oder?
00:06:12: Das ist die wahre Herausforderung.
00:06:15: Was zeichnet jetzt dein Lokal zu aus?
00:06:17: Nimmt ihr mehr einheimische regionales Sachen?
00:06:23: Oder schlitzt der Name auf Fancy Food?
00:06:26: Oder was wird eigentlich meistens verlangt?
00:06:32: Naja, also zuerst mal musst du ja gewisses Maß an Fachkenntnisse haben, um ein Produkt zu beurteilen.
00:06:38: Bezug auf seine Herkunft, auf seine Qualität, auf die Möglichkeiten, was du damit machst.
00:06:43: Und dann ist also schon wichtig, dass die Zuverlässigkeit in Bezug auf Herkunft und Qualität hundert Prozent gegeben ist.
00:06:55: Und da würden wir schon immer regionale Produkte bevorzugen, gleichwohl.
00:07:00: Ich kann ja jetzt zum Beispiel mit dir ein Steg servieren, was sagen wir nicht so zart ist.
00:07:04: Und dann sagen wir aber, dafür ist es von hier.
00:07:06: Ja, ja, ja, ich verstehe das schon, ja, ja.
00:07:08: Also im Zweifel entscheidet es die Qualitäts des Produkts und die Anzahl der Entfernungskilometer, wo es herkommt, die setzt sich gerne auch in Klammern.
00:07:21: Ja, also das stelle ich schon manchmal fest.
00:07:24: Ja, sicherlich.
00:07:25: Man kann immer nicht so neischauen ins Fleisch, also wenn ich selber da habe, habe ich ein wenig was Brützel.
00:07:31: Also und dann hast du immer Jungbulle, den kannst du gar nicht nehmen, weil du bräucherst deine wegen was Abkangen hangeres.
00:07:37: Das kriegt man oft nicht.
00:07:39: Aber jetzt machen sie es ja immer mit dem, dass es recht schön Abkangen wird, kann man es schon kaufen.
00:07:46: Ja,
00:07:46: da gibt es schöne Entwicklungen.
00:07:48: Aber es gibt halt keine allgemein gültigen Deckel.
00:07:51: Ich gebe dir immer ein Beispiel dafür.
00:07:53: Also normal stellst du die Fragen im Podcast, aber stell ich dir immer eine Frage.
00:07:57: Stell mir eine Frage.
00:07:58: Du mochst jetzt heute Äpfel.
00:07:59: Ja.
00:08:00: Und jetzt gehst du irgendwo in die Obst- und Gemüsehandlung und da liegen da sechs Äpfel vom Bodensee und sechs Äpfel von Chile.
00:08:08: Welche nimmst du?
00:08:09: Vom Bodensee hätte ich gesagt.
00:08:11: Warum?
00:08:12: Weil das heimisch ist und das ist von hier hat nicht so weite Fracht, kommt nicht mit einem Fluchtzeug oder mit einem Dampfer und wird nicht konserviert.
00:08:20: und Ei.
00:08:22: So denken, aber jetzt rechnen wir noch, wann sind denn die Quachsen?
00:08:27: Ihr letzten Herbst,
00:08:29: ne?
00:08:30: Genau.
00:08:30: Und
00:08:31: die lachen dann?
00:08:32: Sagen wir vor fünf Monaten.
00:08:34: Ja, sicherlich,
00:08:35: ja.
00:08:36: Dann werden die gekühlt, dann werden die begeistert, dann werden die beheizt.
00:08:40: Wer kann jetzt sagen, ob der CO-Zweifussabdruck durch diese Umstände größer ist, als was das Schiff von Chile darüber verbraucht, das weiß niemand, ne?
00:08:52: Deswegen, ich will da damit nur ein Beispiele vergeben, die Dinge sind nicht so einfach.
00:08:57: nicht so minder komplex, dass man einfach sagen kann, man bricht es nur auf Entfernungskilometer runter.
00:09:03: Das habe ich jetzt gar nicht gewusst, wenn du mir jetzt das so sagst, dann muss man auch drüber nachdenken.
00:09:08: Und das animiert dann die Fachleute und das animiert diejenigen, die dann auch sich dazu eine Meinung bilden.
00:09:15: Und deswegen ist es schön, dass wir dann das Vertrauen unserer Gäste genießen dürfen, dass die sagen, entscheide du für uns oder gib uns eine Idee.
00:09:24: Und ich gehe zu dir zum Essen und vielleicht habe ich hinterher doch ein paar Informationen, die ich mit heimleben und mich selber dran halte.
00:09:31: Ja, das ist schön.
00:09:33: Gibt dir eigentlich ja Kochkörse?
00:09:36: Jein.
00:09:37: Also wir geben viele, viele Kochschulungen für Fachhändler.
00:09:43: Ich arbeite auch für großen Hausgerätehersteller.
00:09:45: Ja, ja.
00:09:45: Und da machen wir mal eigene Kochschule dafür.
00:09:48: Große und schöne.
00:09:49: Aber die sind jetzt nicht öffentlich.
00:09:52: dass jetzt jeder kommen und buchen kann.
00:09:56: Also das sind dann Fachleute von dem Medier, die das dann ausprobieren und alles, wie es geht.
00:10:03: Ja,
00:10:04: Küchenfachhändler.
00:10:05: Genau.
00:10:07: Wie oft dätet ihr zum Beispiel euer Speisekarte ändern und gibt es auch so mein Winger Tagesmenü für oder Normalverbraucher, weil man geht jetzt so mit der Meier.
00:10:20: Also die Speisekarte unterliegt einem ständigen Wandel.
00:10:24: Wir arbeiten mit frischen Produkten.
00:10:25: Da ist die Verfügbarkeit manchmal saisonal begrenzt.
00:10:28: Das schönste Beispiel dafür sind unsere Erdbeeren.
00:10:31: Da haben wir eine sehr besondere Sorte, die Mieze Schindler.
00:10:35: Die ist so.
00:10:35: Ja, die ist ganz bekannt.
00:10:37: Die ist ganz bekannt.
00:10:39: Aber einmal Regen, Feierabend.
00:10:42: Und dann hast du von heute auf morgen keine Erdbeeren.
00:10:45: Da musst du halt mit Himbeeren weitermachen oder so.
00:10:49: Doch, die Mitzelschindler, die ist ganz bekannt.
00:10:52: Jetzt passen wir auf, wie wird man jedes Jahr, wenn man in den oberen Restaurants ist, begutachtet und bewertet?
00:11:05: Ja,
00:11:05: freilich.
00:11:07: Teilweise mehrmals im Jahr.
00:11:08: Wirklich?
00:11:09: Ja.
00:11:10: Oh Gott, ist das nicht immer anständig?
00:11:11: Man muss immer das Allerbeste geben, das ist
00:11:16: schon ... Also du hast schon immer das Bewusstsein, dass du draußen als Tester sitzen könntest.
00:11:21: Kennt man den Tester, wenn es so?
00:11:23: Also erstens nein.
00:11:25: Zweitens, ja natürlich hat man manchmal Vermutung, das könnte deiner sein, aber es hilft ja ja nichts.
00:11:32: Wenn du deine Soßen jetzt da oben gekocht hast, wenn dein Fisch nicht einwandfrei ist, was bei es hilft.
00:11:38: Also du musst immer bereit sein.
00:11:41: Also könnt man zum Beispiel denken, da hinten hat er so maherer, unscheinbarer, der kennt einer sei.
00:11:46: Und das sind die manchmal ja dick.
00:11:48: Und dann zieht er auch noch was zum Schreiben raus, ne?
00:11:51: Ah,
00:11:51: ja.
00:11:53: Kommt der generell in Begleitung vielleicht, dass nicht so auffällt oder mit einer Frau oder mit einem... Also
00:12:00: es gibt auch hier nix generelles.
00:12:03: Manchmal kommen wir es allein, manchmal zu zweit.
00:12:06: Es gibt auch mal das zwei Einzelne.
00:12:09: Am gleichen Abend zu insetzen.
00:12:11: Alle zwei.
00:12:14: Ja und woher bist du
00:12:18: jetzt?
00:12:18: Es ist egal.
00:12:19: Es hilft ja eh nichts.
00:12:20: Du bist dann vielleicht nur aufgeregt.
00:12:22: Was willst du denn anders machen, wenn es da noch huckt?
00:12:25: Du hast ja keine Chance da irgendwas anders zu machen.
00:12:28: Freilich kannst du besonders aufpassen.
00:12:30: Da soll ich nur ein bisschen anders hinlegen.
00:12:32: Das kann man schon vielleicht machen.
00:12:35: Sehr guter Hinweis kommt vom Giedmischler selber.
00:12:38: Die sagen uns deutlich, kocht nicht für uns, kocht für eure Gäste.
00:12:42: So machen
00:12:43: wir das.
00:12:44: Ja, so macht er das.
00:12:45: Gibt es da auch Frauen, die testen?
00:12:47: Ja,
00:12:47: freilich.
00:12:48: Und müssten die alle Kochausbildung haben?
00:12:51: oder sind das ganz normale Leute?
00:12:54: Also
00:12:55: zum einen muss man mal sagen, es ist schon ein bisschen her, aber tatsächlich war die Giedmischler... Deutschland Chefin über viele Jahre eine Frau.
00:13:05: Und ob jetzt jemand Mann oder Frau, Dick oder Dünn, wo Japan, wo Australien oder wo Oberbayern ist, ist doch völlig egal.
00:13:16: Jeder könnte Tester sein.
00:13:18: Da geht es nicht nach irgendwelchen Äußerlichkeiten.
00:13:22: und ja, ja, früher, da haben wir uns auch Mann verbrückt, macht einen Sinn auf den Parkplatzsprunger und schaut, was für ein Auto draußen steht.
00:13:29: Die Karlsruhe Autonummer war früher immer ein zuverlässiges Kennzeichen.
00:13:33: Und Karlsruhe Autonummer mit Michelin-Reifen drauf.
00:13:37: Dann sind alle durchgedreht.
00:13:39: Ja, schau an.
00:13:42: Da muss man sich auch ein bisschen freimachen.
00:13:45: Jetzt habt ihr dann Mitte zwölf mal das Gourmet Restaurant geschlossen.
00:13:50: Was war da der Grund?
00:13:53: Der Grund war, dass wir unseren Betrieben neu ausgerichtet haben.
00:13:57: zuvor in sehr kurzer Zeit extrem viele neue Aktivitäten entfaltet.
00:14:04: Wir haben vier Jahre lang für Audi alle europäischen Langstrengrennen gekedert.
00:14:08: Wir haben ein Weinberg gekauft und umgebaut.
00:14:10: Oh,
00:14:10: ein Weinberg hat sehr mehr.
00:14:13: Wo, wo, wo?
00:14:14: Nur im Daubertageplatz.
00:14:15: Im Daubertage, schön.
00:14:16: Darum die Ecke.
00:14:17: Und zwar zu dritts.
00:14:18: Maikuseng vom Landgassofalgen in Tauberzell, der übrigens jetzt kürzlich auch... einen grünen Michelinstern erhalten hat.
00:14:27: Und mein langjähriger, guter Freund Jürgen Koch vom Laurentius in Weigersheim, der auch eine Michelinstern
00:14:33: hat.
00:14:33: Mit dem hast du immer Block gemacht, ne?
00:14:35: Genau.
00:14:37: Und mir drei haben den dringenden Wunsch verspürt, einen eigenen Weinberg zu bewirtschaften.
00:14:43: Euch ein wenig arbeiten aufzuhängen, oder?
00:14:46: Naja,
00:14:46: also in erster Linie war Ausschlag eben ein Besuch in dieser Anlage, in dem Weinberg.
00:14:53: Und jetzt musst du vorstellen, da stehst du oben an der Handkante und schaust nach links und rechts die Tauben auf und runter.
00:15:01: Und
00:15:01: wenn du nach links und aufschaust, dann siehst du in weiter Entfernung die Silhouette der Stadt Rodenburg auf die Taube, diese weltberühmte Silhouette, wo man sagt, das ist das fränkische Jerusalem.
00:15:15: Und in so einem Moment, wo du als Koch in Sichtachse deiner eigenen Heimatstadt im Weinberg stehst.
00:15:24: Da schmeißt du dein Taschenrechner weg.
00:15:27: Ja, da geht dein Herz auf.
00:15:29: Und sagst du einfach, dass Gott macht, wie viele Kollegen würden sich einen Bein dafür ausreisen, so eine Option zu haben.
00:15:38: Aber zum Beispiel bei denen wächst nur Bier im Sauerland.
00:15:41: Ja, klar.
00:15:43: Und jetzt kannst du das machen.
00:15:45: Und jetzt hast du wirklich den Ball auf den Fuß.
00:15:48: Du wärst doch blöd, wenn du dann nicht sagen willst, komm zack, das machen
00:15:52: wir.
00:15:52: Das ist gut.
00:15:53: Das ist prima.
00:15:54: Das finde ich begarde, dass ihr euch für das entschieden habt.
00:15:57: Aber ihr macht schon eine Arbeit da.
00:15:59: Habt ihr doch noch Leute, die dann da wegen...
00:16:02: Wie groß
00:16:02: sind sie?
00:16:03: Was ist denn dann Arbeit?
00:16:05: Schlecht.
00:16:06: Das ist doch gut.
00:16:07: Stell dir mal vor, du hitzkann.
00:16:08: Das wäre da furchtbar.
00:16:10: Also.
00:16:10: Nur Action bringt Satisfaction.
00:16:12: Also.
00:16:13: Und jetzt diese So-Schau.
00:16:15: Jetzt hast du vorhin mich ja mit Skari und alles so angefangen.
00:16:19: Wenn ich zurückdenke an die Anfänge meines Berufslebens, dann war schon auch meine Zielsetzung, dass ich zum Beispiel als Metzger ein Tier schlachten, zerlegen, reifen, kann als Koch dann zubereiten, servieren, enttelle wieder abräumen, ich kann das alles, also von
00:16:40: A bis Z.
00:16:41: Aber im Laufe der vielen Jahre, wo ich das mache, sind diese ganzen einzelnen Schädte immer... mehr unterbrochen worden.
00:16:49: Das ist alles fragmentiert.
00:16:51: Du kriegst der Klumpel im Karton, in einem Wagonbeutel oder... Es ist doch nichts.
00:16:56: Also die Leute, die das Zeug an mich verkaufen, die Lebensmittel, die haben noch selber auf keinen Bezug mehr dazu, wo es herkommt, wie das gemacht wird, welche Menschen das waren, welche Ideen gehabt haben und wieso und warum.
00:17:11: Das geht komplett verloren.
00:17:13: Dann haben wir Gäste, die kaufen... Ihre Ware selber bloß noch irgendwo.
00:17:19: und da war es schon so, wir leben Lebensmittel, immer das gleiche, immer auf Optik, immer, wenn es geht, möglichst weit weg und mit einem Haufen Spritzmittel herzogen.
00:17:31: und das ist doch, das ist doch nicht das, was wir wollen.
00:17:35: und deswegen haben wir einfach das Bedürfnis gehabt, den Bezug zur Scholle wiederzufinden, wirklich auch zu verstehen.
00:17:43: Wie funktioniert in der Weinberg?
00:17:45: Was ist denn da anders als in unserem Chef, in einem Hotel oder in einem Restaurant?
00:17:49: Wie viel Einfluss hat wirklich die Natur des Thero A?
00:17:52: Wie viel kannst du selber bewegen durch Entscheidungen, die du treffst oder die du lässt und dazu ein Verbindung zu kriegen ermöglicht mir doch ganz anders die Flasche Wein an den Wand zu bringen.
00:18:04: Als wenn ihr die nach Etikett, nach Weiß, nach Parkerpunkten, nach uns irgendwas gekauft
00:18:09: habt.
00:18:09: Weil du das jetzt sagst.
00:18:10: Ich wurde jetzt erst in Luxemburg auf der Hochzeit, da wurde eiklern, weil ich habe ein Weltreis gemacht und dann habe ich E-Bag kennengelernt und die haben geheitert.
00:18:20: und dann haben wir zur Hochzeit eiklern.
00:18:23: Und es war ein ganz edles Hotel und da habe ich das erste Mal ein Petrus auf der Weinkarte gehabt, für viertausend Euro die Flasche.
00:18:33: Das habe ich das allererste mal gesehen, dass da ein Petrus angeboten wird.
00:18:38: Und dann habe ich mit dem Kellermeister mit dem Zombie gesprochen.
00:18:41: Und er sagt, der wird nicht drunken, der wird gehandelt.
00:18:45: Den kauft einer einfach, um den zu haben.
00:18:51: Aber das hat mich unwahrscheinlich beeindruckt.
00:18:57: Aber ich finde es ganz toll mit euren Weimberg wirklich.
00:19:00: Und habt ihr dann dort einen Kellermeister, der das dann alle so der...
00:19:03: Ja, ja.
00:19:04: Ja, habt ihr schon.
00:19:05: Ja, wir sind ja keine Fachleute.
00:19:08: Das
00:19:08: wäre in dem Sinne.
00:19:10: Nein, wir lernen.
00:19:11: Wir landen.
00:19:11: Und zwar jetzt ja mehr.
00:19:13: Wir heißen durch Niederlagen, durch Spätfrüste, durch... Ja,
00:19:17: das ist klar.
00:19:18: Durch viele Landmärchen.
00:19:19: Das war schon ein alter Spruch, gell?
00:19:21: So ist das.
00:19:22: Ja.
00:19:23: Dann habt ihr mal so einen tollen Blockup mit Jürgen Koch und mit Karjose Fuchs und das war nachgesalzen.
00:19:33: Und seit online, um was gings denn da konkret?
00:19:36: Was habt ihr da alles ein wenig besprochen so?
00:19:39: Das war schon immer jeden sein eigenes Ding, was er da scheit.
00:19:44: Und das Coole war, das war für die Leser natürlich, das war also für die... Zeit zu schreiben, eine riesige Ehre.
00:19:52: Ich habe das überhaupt nicht gelernt, ich bin ja dilettant.
00:19:55: Ich habe ja nicht irgendwie Journalismus studiert oder irgendwas, sondern ich habe da einen Autorenzugang gehabt.
00:20:01: Und ja, manchmal habe ich geschrieben zum Beispiel über einzelne Dinge wie Messer von mir und habe das genau beschrieben und warum ich ausgerechnet dieses Messer kaufe.
00:20:12: Und andersherum habe ich ausgiebig bearbeitet, was ich persönlich unter Mediterraneküche vergehe.
00:20:19: Und warum?
00:20:20: Also, das schreibt dann gerne schon auch mal so politische Themen.
00:20:25: Ich finde durchaus auch ein bisschen politisch.
00:20:29: Nein, nicht bisschen scheiß.
00:20:30: Bist
00:20:30: du bestimmt Stadtrat oder irgendwas?
00:20:32: Nein,
00:20:33: hier meine ganz eigenen Kanäle, auf denen ich da funken darf.
00:20:39: Also, ich bin kein Politiker, das habe ich damit nicht gesagt.
00:20:43: Aber natürlich habe ich die Möglichkeit durch bestimmte Optionen politisch zu wirken, weil wir sind ja mit allem, was wir tun mit allem, was wir lassen, sind wir politisch vorhin in unserem kleinen Vorgeplankel, haben wir uns über Themen unterhalten, die was mit Hautfarbe zu tun haben oder mit Rassismus und so weiter.
00:21:07: Und ich habe da klare und eindeutige Meinungen dazu und dazu gehört, dass ich glaube, dass die freigende Mehrheit nicht mehr schweigen sollte.
00:21:19: Das haben wir zu lange gemacht.
00:21:22: Wir haben zu lange bei bestimmten Themen geschwiegen.
00:21:26: Und drum macht immer den Mund auf.
00:21:27: Sehr gut.
00:21:28: Kennst du den Herrn Brecht?
00:21:31: Den Betz?
00:21:31: Ja.
00:21:32: Na klar.
00:21:35: Also, jetzt habt ihr ja eine Vereinigung gehabt, JRE.
00:21:41: Habt ihr immer noch?
00:21:42: So arg wie noch nie.
00:21:44: Habt dann, ich glaube, die Glaubie gegründet, ne?
00:21:49: Schon noch vorher in Frankreich gegründet worden,
00:21:51: ja.
00:21:51: Ja, und was macht das alles?
00:21:53: Das ist also eine Vereinigung von Restaurantbetreiber und die praktisch ihr Talent und ihr Leidenschaft eigentlich mit ähnlichen denkenden Leuten teilen will, ne?
00:22:04: So, glaube ich, ist das ein wenig.
00:22:06: Und da sind glaube ich über dreihundertfünfzig Restaurants mit involviert.
00:22:10: und hundertsechzig Hotels und das verteilt auf fünfzehn Länder.
00:22:16: Also das ist in Europa schon grandios, das muss ich schon sagen.
00:22:20: Ja,
00:22:20: wir pflegen die europäische Idee.
00:22:22: Sehr gut, das ist wunderbar.
00:22:25: Und da tauscht man dann ein wenig so Kochkenntnisse, Erfahrungen untereinander aus.
00:22:30: Ja, zum einen das.
00:22:31: Also gegründet wurde die Vereinigung und dem Patronat eine Dame aus einem großen französischen Speletosenhaus, die gesagt hat, man muss den jungen Köchen eine Bühne geben.
00:22:44: Die alten Säcke, die haben alle ihre Verbindungen, die haben eine gute Pressearbeit und die Jungen, die kochen kochen kochen und haben gar keine Zeit, sich ihre Außenwirkung zu widmen.
00:22:55: Und wenn wir die Grundidee verstanden haben, dann weiß man auch, warum das die schönen Restaurateur, also die jungen Köche sind.
00:23:02: Und wie vorhin angeteasert, Thema nicht mehr schweigen politisch.
00:23:05: Wir haben vor drei Wochen eine Veranstaltung im Bundestag durchgeführt.
00:23:11: Die habe ich persönlich federführend organisiert.
00:23:13: Wir haben forty-fünf Abgeordnete, eine parlamentarische Staatssekretärin und sogar einen Minister zu Gast gehabt.
00:23:21: Sehr gut.
00:23:22: Und ihnen haben wir unsere Themen, die uns bewegen, die uns wichtig sind, an sieben Stationen nahe gebracht.
00:23:31: Das ist das Sache.
00:23:32: Genau.
00:23:33: Und dann
00:23:34: haben die dann zugehört da richtig.
00:23:37: Ja, gut, gut.
00:23:38: Die haben sich mit uns unterhalten, die haben neue Erkenntnisse gewinnen können und wir haben einen Kanal gehabt, auf dem wir funken konnten.
00:23:45: Wo wir gesagt haben, schauen wir mal, das finden wir nicht gut und das wäre wichtig aus unserer Sicht und haben das auch begründet.
00:23:51: Und da waren natürlich heute dabei wie Marco Müller vom Rutz in Berlin, drei Steine der erste und einzige drei Steinekoch in Berlin.
00:24:00: Wenn der über Regionalität spricht und über Nachhaltigkeit oder ein Jan-Philipp Benner vom Söldinghofen Söld, der mit seinem Thema Nordsee und Watten her und so weiter, wenn der über Regionalität spricht, diese Burschen, die haben ein individuelles Fundament an Know-how, an Tiefe, an Content.
00:24:24: Ich kriege gerade jetzt noch Gänsehaut, wenn ich dran denke, allein in der Vorbereitung, was die geäußert haben, wie die zu bestimmten Themen stehen, die denken viel nach.
00:24:33: Und das sind wir natürlich in der Spitzengastronomie federführend in Bezug auf die Erarbeitung solcher Konzeptionen, die dann in der Breite auch anderweitig wieder verwertet werden.
00:24:45: Das ist schon interessant, das muss ich schon sagen.
00:24:50: Ihr habt dann auch, du bist dann auch mit... Küchengeräten wie bis dort zusammen?
00:24:59: In Rodenburg gibt es ein Produktions- und Entwicklungsstandards des schwedischen Konzerns Electrolux mit seiner deutschen Marke AIG und für die aber die seit zwanzig Jahren.
00:25:10: Und ich bin
00:25:12: da in der Hausgeräte Entwicklung beraten tätig und da betreiben wir auch diese Kochschule.
00:25:18: und gleichzeitig ein Konferenzzentrum.
00:25:21: Also da machte wie gesagt die Kochschule für AEG oder Vertreter oder Electroduks und so und die kommen dann und sehen sich das an und können das natürlich dann gut erklären.
00:25:32: Zum einen extern im Sinn von Händlerschulungen und zum anderen aber auch intern.
00:25:37: in dem Laden arbeiten ja Zehntausende von Menschen und die haben also auch interne Veranstaltungen wo es mal wichtig ist, dass zum Beispiel die Südamerikaner sehen, was die Europäer gerade machen oder umgekehrt oder wie auch
00:25:50: immer.
00:25:52: Okay.
00:25:55: Was in der Frankfurt, was warnen eigentlich so in deinem Leben, deine größte Enttäuschung?
00:26:02: Ich meine jetzt, ich meine jetzt nicht privat, sondern vielleicht beruflich.
00:26:09: oder gibt es da irgendwas, was du sagen möchtest?
00:26:13: Musst nicht sagen.
00:26:16: Er schon kann ich schon sagen.
00:26:20: Also meine größte Enttäuschung, die gibt es immer noch und die findet auch fast täglich statt.
00:26:28: Das betieht sich darauf, wie Menschen aus unserer Gesellschaft, die mit uns zusammen in einem wohlhabenden und sehr freien Land leben, sich verführen lassen, den Extremisten hinterher zu laufen, wie man sich nicht entblöden kann, wenn man das weiß, was man lesen kann, wenn man lesen will, kann man YouTube schauen, kann sich informieren, wo es hinführt, wenn Menschen aufgrund ihrer sexuellen Auditierung, ihrer Hautfarbe, ihrer sonstigen Art verfolgt werden, wenn mit aller Selbstverständlichkeit die junge Kerle, die ja noch nicht mal irgendwie dumm sind, aber scheinbar verdorben.
00:27:13: über Begriffe wie Remigration reden.
00:27:17: Da kommt in mir die kalte Wohl hoch und enttäuscht mich.
00:27:22: Und das ist
00:27:23: eine große Enttäuschung für dich?
00:27:25: Ja, ich kabiere das nicht.
00:27:27: Ich komme dann nicht an, wie man zum Beispiel.
00:27:31: Und das soll jetzt keiner auf sich persönlich beziehen.
00:27:33: Ich meine das allgemein, aber ich meine es deutlich.
00:27:35: Wie kann man bis in den Stacheldrahmen nach innen zeigt, indem er bespitzelt wird?
00:27:42: Und jetzt wieder solchen Gangstern in der Hände herlaufen.
00:27:45: Ich verstehe es nicht, es enttäuscht mich.
00:27:48: Ja, ja, da hast du ein wahres Wort gesprochen.
00:27:52: Was war eigentlich dein lustigstes Erlebnis?
00:27:56: Lustig.
00:27:58: Lustig gibt es eigentlich schon jeden Tage irgendwas.
00:28:01: Das ist
00:28:02: noch schöner, das ist noch lustiger.
00:28:04: Ja, also wir hatten mal einen Ehepaar, die war total begeistert von... essen und trinken und schlafen und haben gesagt dann auf dem rückweg da kommen wir dann wieder vorbei und ich habe eigentlich in der kategorie kein zimmer mehr frei ist.
00:28:19: egal wenn ich mein klein ist.
00:28:20: ja ob ich das kleine gefällt ich weiß es nicht so egal.
00:28:24: und jedenfalls auf dem rückweg sind sie wieder kommen mit ihrem dicken auto und ihr edles gebeck verstaut im kleiner zimmer und hat sie lang.
00:28:33: dauert das sind die kommen und haben gesagt in dem zimmer brummt.
00:28:37: es brummt.
00:28:37: Da sind
00:28:39: wir nun da.
00:28:40: Wirklich hat er ein wenig brummt.
00:28:41: Da haben wir alles durchgeschaut, die Heizungsrohre.
00:28:45: Dann haben wir die Heizung einstoktiver kontrolliert und ihm macht es jetzt kurz, haben uns lange auf die Suche begeben.
00:28:51: Das ist aber in einem Zimmer, ist es schwierig, ein Brummgeräusch zu verorten, wo das genau herkommt.
00:28:58: Nach einer Weile, wir waren inzwischen zu fünft in einem Zimmer gestanden, hat einer gesagt, auch ist der Tasche brummt raus.
00:29:04: Ach, na wo ist Handy oder irgendwas?
00:29:06: Oder was ist da zu brummt?
00:29:07: Zwar ist Handy.
00:29:08: Es war auch nicht der Rasierapparat.
00:29:12: Den Rest überlasse ich davon, dass ich hier dazuhöre.
00:29:15: Ebenfalls war es für die Herrschaften, sagen wir, relativ feinlich.
00:29:20: Das
00:29:21: gefällt mir ja.
00:29:22: Das gefällt mir ja.
00:29:23: Das ist sehr schön.
00:29:25: Herrlich, Herrlich.
00:29:26: Die haben dann auch nicht mehr reklamiert.
00:29:28: Die haben
00:29:28: nicht mehr reklamiert.
00:29:29: Das war alles gut.
00:29:31: Was sind jetzt deine Pläne für die Zukunft?
00:29:35: Du hast jetzt den schönen Weinberg mit die anderen zwar.
00:29:38: Was gibt es jetzt dann noch, was dir vorschwebt?
00:29:42: Naja, also sonst früher hat eine Zukunftspläne schon irgendwie auch gemacht in der Bewusstsein von, so machst du die Investition oder jene Entscheidung, zehn Jahre, fünfzehn Jahre.
00:29:54: Aber man kann schon sagen, seit Corona ist es gar nicht mehr möglich, so langfristige Prognosen zu treffen.
00:30:05: Deswegen ist es eher ... kurzfristig was vor uns vornehmen und ich werde jetzt dann in kurze sechzig Jahre halt, da macht man auch, dann liegt es mir, wo man sagt, für die nächsten zwanzig Jahre, das wäre Herr Albern, deswegen gesund bleiben, reisen, schon schauen, dass man die Zeit auch genießt, dass man sich nicht in diesen allgemeinen Strudel mit reinziehen lässt, sich dauernd beschweren und wegjagen wie schlimm das ist doch hat.
00:30:37: ich war in ländern wo die menschen wirklich keine perspektive haben.
00:30:41: ich kenne schicksale von menschen die werden in umstände reingeboren wo die nie eine chance haben rauszufinden.
00:30:49: und Mein Gott, sind wir ehrlich, wir haben die Möglichkeit, das zu sagen, wenn wir nach Kapstadt oder vorhin nach Tokio, macht man Auslog ins Algorith oder einen Älter, ganz nach Belieben, was wollen wir denn?
00:31:01: Mein Gott, lass uns uns gut gehen.
00:31:04: Sieben den einen und anderen Kurken aus der Flasche, pflegen, Vorenschaften.
00:31:07: Ah, siehst du, bist dann mal nach meinem Geschmack geacht.
00:31:09: Ja,
00:31:09: aber das ist doch ganz normal.
00:31:12: Ja, ja,
00:31:12: ja.
00:31:13: Alles andere ist doch erschmackend.
00:31:14: Ja, das schon war.
00:31:14: Und uns geht es doch gut.
00:31:16: Ja, ich denke immer, ich mache immer noch Reisebekleidung so nebenbei, war ja ein Hundertfünfzehnte.
00:31:22: Und dann sage ich mir zum Schluss, einzum, fort, schnell, wegen fort, immer, jedes Mal, wenn der kennt.
00:31:29: Weil, wenn der schon nicht daheim seid, kann er echt der Tod schon nicht holen.
00:31:32: Und man ist nur so lang tot.
00:31:34: So schaut's aus.
00:31:35: So schaut's aus, gell?
00:31:37: Ja, jetzt muss ich mich ganz herzlich... Ah, da war noch was mit dem... Was ist denn eigentlich der Schlöffel gewesen?
00:31:44: Was war denn das?
00:31:45: Da ist doch irgendetwas... Im Blumen oder was?
00:31:50: Das ist dann bei euch drauf, oder das?
00:31:52: Der Schlöffel ist unser Logo.
00:31:53: Eine geniale Erfindung von einem
00:31:54: lieben Freund aus
00:31:54: dem Jahr und neunzehntundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:32:04: Also der Löffel und das Schlafen, also das Schlüssel, das gehört bei euch zusammen.
00:32:09: Ja.
00:32:09: Und darum, dass wir so sind.
00:32:10: Sehr gut.
00:32:11: Also das finde ich recht originär.
00:32:13: Das ist ein recht originäres Emblem, ne?
00:32:15: Das ist logisch, ne?
00:32:17: Ja, das ist freilich logisch.
00:32:18: Das ist schön, ja.
00:32:19: Also jetzt habe ich natürlich noch ein wenig ein Witzler für dich.
00:32:22: Hoffentlich musst du wegen lachen.
00:32:24: Also ich habe es eigentlich ganz nett gefunden.
00:32:26: Warum
00:32:26: essen die Franzosen Schnecken?
00:32:28: Das warst du bestimmt nicht, weil sie kein Fast-Food mögen.
00:32:34: Und dann hat der Chef den Obergefrocht, hat das Paar am Tisch drei schon bestellt, sagt er Ober, nein, sie zählt noch die Kalorien und er das Geld im Geldbeutel.
00:32:45: Und dann, was ist noch was, da hat der Gast sich beschwert, also das Schnitzel, das schmeckt er wie ein alter Hausladschen mit Zwiebileigkriemen, sagt er Ober Donnerwetter, was sie schon alles gegessen haben, das sind meine Witze zum Schluss.
00:33:00: Also jetzt bedanke ich mich ganz, ganz herzlich, Christian, bei dir.
00:33:04: Ich habe mich so ließ, ich freue, dass du Zug gesagt hast für unseren Podcast.
00:33:09: Ja, und ich komme heute demnächst als völlig unauffällige Testerin einmal vorbei.
00:33:16: Und du mir wegen durchessen und schau, was man alles schmeckt und so.
00:33:21: Na ja, schau hin, mein Hüftgeld.
00:33:24: Kann allem wieder stehen und nicht der Versuchung.
00:33:26: Das ist es.
00:33:28: Ist vielleicht gut, wenn du ein blöckeres Auspackst, ein bisschen was schreibst.
00:33:30: Sei essen, fotografierst oder wegen wichtig schaust.
00:33:32: Vielleicht kriegst du eine extra Portion.
00:33:35: Danke für den Tipp.
00:33:37: Also Christian, noch einmal ganz, ganz herzlichen Dank, dass du heute kommen bist.
00:33:42: Von Rodenburg zu uns in Studio.
00:33:44: Findest ganz grandios.
00:33:46: Liebe Maga, ich sage recht vielen Dank, war schön, war informativ, hat mich gefreut und ich sage oft bald.
00:33:52: Mach's gut.
00:33:52: Mach's gut, danke dir.
00:33:56: Ja, und das war der Podcast mit der Maga
00:33:59: und
00:34:00: seinem Ehrengast, Christian Mittermeyer aus Rodenburg.
00:34:04: Und wenn Sie den Podcast abonnieren wollen, dann können Sie das gerne tun.
00:34:10: Am Ende der Podcast-Folge können Sie einen Knopf drücken.
00:34:13: abonnieren und dann haben Sie den Podcast kostenlos.
00:34:17: und wir hören uns wieder nächste Woche zur gleichen Zeit und der nächste Podcast erwartet dann schon auf Sie.
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