Römer, Limes und das Geheimnis von Ruffenhofen

Shownotes

In dieser Folge nehme ich euch mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch den Römerpark Ruffenhofen. Gemeinsam mit Dr. Matthias Pausch, dem wissenschaftlichen Leiter des Parks, tauchen wir tief ein in die Geschichte des Limes, die römische Siedlungskultur und die faszinierenden Hintergründe des Limeseums. Wir sprechen über archäologische Funde, überraschende Erkenntnisse zur Herkunft der Römer und wie moderne Forschung sogar DNA aus der Antike entschlüsselt. Außerdem geht es um die Bedeutung des Parks für die Region, nachhaltige Denkmalpflege und die bunte Vielfalt an Veranstaltungen und Führungen. Wer neugierig ist auf Geschichte zum Anfassen und erleben möchte, warum ein Ausflug nach Ruffenhofen viel mehr als ein Museumsbesuch ist, sollte unbedingt reinhören!

Römerpark Ruffenhofen

https://www.roemerpark-ruffenhofen.de/

Limeseum

https://www.limeseum.de/

Obergermanisch-Raetischer Limes

https://de.wikipedia.org/wiki/Obergermanisch-R%C3%A4tischer_Limes

UNESCO-Welterbe Limes

https://whc.unesco.org/de/list/430/

Varusschlacht

https://de.wikipedia.org/wiki/Varusschlacht

Regensburg (Castra Regina)

https://de.wikipedia.org/wiki/Castra_Regina

Augsburg (Augusta Vindelicorum)

https://de.wikipedia.org/wiki/Augsburg#R%C3%B6mische_Zeit

Weißenburg (Biriciana)

https://de.wikipedia.org/wiki/Biriciana

Hadrianswall

https://de.wikipedia.org/wiki/Hadrianswall

Römische Küche (Garum)

https://de.wikipedia.org/wiki/Garum

Deutsche Limeskommission

https://www.limeskommission.de/

Transkript anzeigen

00:00:03: So, und hier ist wieder Magerspralle-Blautertasche-Podcast.

00:00:06: Und die Marga hat sich heute einen ganz besonderen Gast eingeladen.

00:00:10: Der wird ganz viel über die Gegend und alles erzählen was so früher war.

00:00:16: Ich habe mir heute Eingladen in Herrn Dr.

00:00:18: Matthias Pausch und es ist der wissenschaftliche Leiter des Rufenhofner Römerparks und er liegt ja direkt unter unserem Hässelberg.

00:00:28: also man kann ihn in Weidefane sehen Und der hat so viel Interessantes zu erzählen, weil dieser Römerpark ist ja wirklich was Begadetes und den muss man sich anschauen.

00:00:41: Da ist eine wahnsinns tolle Ausstellung ein ganz markantes Gebäude ist irgendwie so schneckenförmig und da hat man auch eine kleine Anlage gebaut eins zu hundert Und da kann man dann ein wenig sehen, wie das alles früher war.

00:01:00: Weil es ist ja auch immer eine kostspielliche Sache so etwas wieder nachzubauen – auch wenn wir wissen, dass es alles unten im Grund drin ist.

00:01:10: und jetzt begrüße ich noch einmal Herrn Dr.

00:01:13: Matthias Pausch.

00:01:14: Darf ich Sie in Ehrenwerden Hauptrufenhof einer Limes-Zitzerrone benennen?

00:01:21: Das ist ja ein Limeswissenschaftler schlechthin!

00:01:24: Und das kommt ja aus den Markus Tullius-Zitzaro, der hat ungefähr hundert vor Christi gelebt und von Anwaltpolitiker und Begnadeter Redner.

00:01:35: Und Herr Dr.

00:01:36: Pausch, der wird uns jetzt alles ein bisschen über den Limes erzählen.

00:01:40: Herzlich willkommen noch einmal ganz herzlich!

00:01:43: Sehr gerne!

00:01:44: Was den Limis Zitzerone betrifft?

00:01:47: Ihren Wetter Hauptrufen hoffen und bitte meinetwegen.

00:01:50: Limistizorone ist eine Bezeichnung der Gästeführer, die am Limis zertifiziert sind.

00:01:57: Und da werde ich manchmal gefragt, sind sie auch Limistizerone?

00:02:01: Dann sage ich mal nein!

00:02:02: Ich bin keiner!

00:02:03: Ja

00:02:03: wieso?!

00:02:05: Ich sag dann scherzhaft, ich hab die Prüfung nicht bestanden.

00:02:09: Das glaubt ihr auch

00:02:10: nicht?

00:02:11: Tatsächlich ist es so dass das über die deutsche Limis-Kommission.

00:02:14: Gästeführer ausgebildet werden Auch hier in unserer Gegend immer wieder und wir haben einige die auch bei uns Führungen machen Und ich bin heils in diese Ausbildung mit involviert.

00:02:24: und einer der beiden bayerischen Prüfer von der Haxing kann ich mich jetzt selber präsenten, aber natürlich in Rufenhofenzeit fast am Vierteljahrhundert archäologisch tätig.

00:02:35: Sehr schön, das hat jetzt wunderbar erklärt.

00:02:37: Das wusste ich auch nicht und da braucht man dann doch jemanden der sie auskennt.

00:02:44: Ja, der Limes ist übersetzter Grenzwall und es war ja diese befestigte Grenze des römischen Reiches und es hat sich gleich sieben Tausend Kilometer erstreckt wobei also Ober-Germanisch-Rätische Limes, nur von fünfhundertfünfzig Kilometer lang war.

00:03:05: Aber ist in Deutschland das längste Bodendenkmal?

00:03:12: Das ist entstanden, Sie sagen es mal.

00:03:16: Schrittweise tatsächlich im zweiten Jahrhundert nach

00:03:18: Christus.

00:03:20: fangen wir ein bisschen weiter in der Geschichte an.

00:03:24: Die Römer haben mit den Völkern nördlich der Alten nicht immer die besten Erfahrungen gemacht Zum Beispiel Varusschlacht, neun nach Christus.

00:03:32: Drei Legionen und fast zwanzigtausend Soldaten gehen über den Jahr dann.

00:03:36: Und man hat die wilden nördlich der Alpen immer ein bisschen kritisch gesehen und dann schrittweise das heutige Bayern oder heutige Süddeutschland erobert war damals wenig bewohnt, wenig bevölkert.

00:03:49: Das heißt es ging relativ leicht.

00:03:52: relativ schnell waren wir an der Donau angekommen.

00:03:55: Die war als Fluss sehr markant, als Grenze gut möglich.

00:03:59: dann wollte man aber schließlich doch weiter kam ins Nördlinger Ries und schließ ich so um hundert zehn nach Christus in unsere Gegend bis an den Heseltberg die man mit eingeschlossen hat.

00:04:09: Hat dann Kastelle für die Soldaten errichtet große Siedlungen für die Zivilisten denn die Soldat haben gut verdient das heißt sie waren sowas wie verbeamtet wussten genau was sie bekommen an Lohn konnten sich einiges leisten.

00:04:24: Das heißt, wie das heute mit Bundeswehrkassanien auch ist so eine Kassanesen-Wirtschaftsfaktor.

00:04:30: Das war es damals auch.

00:04:31: und da ist schrittweise über diese etwa hundertfünfzig Jahre die die Römer bis zweihundertsechzig nach Christus bei uns waren eine ganz bunte Siedlung mit vielleicht sogar dreieinhalb tausend viertausend Bewohnern insgesamt entstanden.

00:04:44: Und das war ja schon kleine Stadt.

00:04:49: Mal eine Frage.

00:04:50: Hat man dann den Heselberg selber auch mit einbezogen?

00:04:54: Richtig,

00:04:54: ja der war mit ein bezogen.

00:04:57: die Grenze selbst als erst mal Palisade mit Holztürmen später in Stein ausgebaut mit Steinmauer hat man tatsächlich nördlich des Häselbergs verlaufen lassen.

00:05:09: aber der Hässelberg selber hatte in römischer Zeit keine größere Bedeutung

00:05:13: Aber das wäre ja markant gewesen.

00:05:15: da oben hätte wir alles beobachten können.

00:05:18: Ja, das höre ich immer wieder.

00:05:19: Es ist eine berechtigte Überlegung.

00:05:21: aber was wollen Sie beobachten?

00:05:23: Das römische Reich wo sie gut reinschauen können, wo nicht nur Wald ist – das haben Sie sowieso unter Kontrolle.

00:05:30: und das feindliche Barbarikum, wo die Gamanen wohnen soweit hier überhaupt Gamanend sind.

00:05:36: Das ist mehr oder weniger dicht bewaldet.

00:05:38: dann nutzt der beste Hässelberg nix, du sehn nix.

00:05:41: Und ja, der Fluss war schon einmal wichtig.

00:05:44: Der Fluss Da hat man sich immer am Fluss angesiedelt, weil der Handel und Wandel.

00:05:51: Und woher beschiffbar?

00:05:53: Ja genau!

00:05:54: Und da hatten wir ja die Vernitz gehabt.

00:05:56: Genau und die war bis mittels Hofen schiffbar wie wir inzwischen ganz gut wissen.

00:06:00: Damals wie heute transportiert man eigentlich Waren am günstigsten auf Schiffen.

00:06:05: ob das heut Containerschiffe sind oder ob es damals eben größere Mittelmeerschiffe waren dann hat man umgeladen über die Flüsse.

00:06:13: also das heißt die Verniz mit der Donau war unser Handelsanschluss an die große weite Welt.

00:06:18: Genau,

00:06:19: ja stimmt.

00:06:20: Weil

00:06:20: über Ochsenkaren und Pferdekutschen war es wesentlich schwieriger zu transportieren und man konnte weniger transportieren?

00:06:28: Ja also wenn ich denke wie Sie schon gesagt haben da hat's früher immer zerstören wir so Palisaden und alles geben natürlich Welle und Gräben und glaube das waren an die neunhundert.

00:06:41: Wachtöme hat es gegeben und hundertzwanzig Kastelle Und heute ist ja auch der Limes ein UNESCO-Welterbe geworden.

00:06:50: Richtig, ja!

00:06:51: Das ist also ganz markant und es gab da auch sehr interessante Städte.

00:06:57: ich denke jetzt doch gerade an Regensburg da ist einer ganz rüber geschwängert alles Kastrarigina dann auch Augsburg und Weißenböch das ist ja bei uns sagen wir mal so Hesselberg gegen noch und die haben hier ein ganz wunderbares Bad Eine Terme und es ist zu besichtigen, die ist wirklich auch interessant.

00:07:19: Und darum gefällt mir das auch in Ruffenhofen dass die Leute zum Beispiel sehen im kleinen Format, wie er so ein Castell früher ausgesehen hat.

00:07:31: Das haben wir eins zu hundert aufgebaut.

00:07:33: Eins zu zehn?

00:07:34: Eins zu zehn!

00:07:35: Ich habe mich wegen verschätzt.

00:07:39: Macht

00:07:39: nichts.

00:07:40: Ja aber das ist und dann hatten wir ja auch mit Bepflanzung manche Sachen nachgebaut weil es ist alles hier in der Erde drin und das ist eine kostspielige Sache immer wieder solche Sachen auszugraben, zu erhalten und so.

00:07:58: Und drum ist es eigentlich ganz, ganz teugelungen.

00:08:01: Richtig!

00:08:01: Das ist einerseits kostspielig und andererseits geht's natürlich immer darum dieses Denkmal das im Boden steckt.

00:08:08: Das kann ich einmal ausgraben und dann ist alles ausgegraben.

00:08:11: Dann ist alles aufgegraben?

00:08:13: Jetzt sehen in Rufen-Rofen wo man vor gut hundertdreißig Jahren schon kleine Ausgrabungen durchgeführt hat wie wir damals Stand der Zeit toll gegraben hat, aber natürlich viele Dinge gemacht hat.

00:08:26: Wo man heute einen Kopf schütteln würde.

00:08:28: Tierknochen sind komplett unbestimmt entsorgt worden die Ziegel sind entsorgt wurden.

00:08:33: das sind Dinge wo wir heute gute Erkenntnisse rausbekommen könnte.

00:08:38: Wir versuchen einfach nachdem er die römerzeit deutlich abgeschlossen ist und Die Denkmäler teilweise durch Neubauten bedroht sind an anderen Orten unser denkmal zu schützen zu bewahren dass nachfolgende Generationen immer noch forschen können.

00:08:53: Ein schönes Beispiel ist die DNA, es gibt immer mehr Möglichkeiten auch die antike DNA herauszulesen zum Beispiel auch aus Sediment.

00:09:05: Ja freilich.

00:09:06: Ich sag's manchmal so ganz pragmatisch aus einem Scheiß

00:09:10: der im Wohnschreck

00:09:11: kann ich auf Dauer den A rauslesen.

00:09:15: das erst in den Kinderschuhen wird aber kommen.

00:09:18: Und dann kann man natürlich viel mehr zur Herkunft der Römer sagen.

00:09:22: Hier am Limes waren ja nicht nur welche, die vielleicht aus Italien oder woher auch immer kamen.

00:09:28: Ich werde immer wieder gesagt, oh, den war es kalt in Rufenhofen?

00:09:32: Nein!

00:09:32: Die wenigsten waren wirklich aus Italiens und das waren viele Einheimische aus unterschiedlichen Provinzen.

00:09:37: Da waren vielleicht ein paar Spanier, ein paar Ägypter irgendwelche Holländer, wenn man heute Geländer nimmt – eine ganz bunte Gesellschaft.

00:09:46: Das ist das eine tatsächlich, dass man das also bewahren möchte.

00:09:51: Dann kosten natürlich Ausgrabungen und ein ganz wichtiges Thema bei uns.

00:09:57: Wir liegen ja so schön mitten in der Landschaft wir versuchen einfach mit der Natur das Ganze zu machen.

00:10:03: deswegen die Bepflanzung.

00:10:05: So ein modernes Wort ist immer Biodiversität Artensterben und ähnliches.

00:10:09: Wir versuchen einfach viel zu machen um Arten zu erhalten.

00:10:13: Deswegen haben viele Feldhasen.

00:10:16: Fast jeden Morgen laufen mir Feldhasen über den Weg, wenn ich in die Arbeit fahre.

00:10:20: Das

00:10:20: ist doch schön, weil sie sind wahr!

00:10:21: Weil die Bauern ja alles wegsäbeln und dann haben die ihre Sassen nicht mehr so.

00:10:29: Und wenn dann da Bischli und sowas ist, dann sind die natürlich ganz

00:10:33: bei uns.

00:10:34: Genau, Rehpühner gibt es auch.

00:10:35: Es gibt einen Römerparkfuchs der kümmert sich darum dass er gar zu viel wird.

00:10:39: also

00:10:40: ein ganz nettes

00:10:41: buntes Gleichgewicht.

00:10:42: und was mich fasziniert Dadurch dass die Wiesen im Sommer relativ lang stehen und spät gemäht werden, haben wir eine ganze Fülle an tollen unterschiedlichen Schmetterlingen, wo ich viele überhaupt nicht kenne.

00:10:55: Das denke ich mir!

00:10:56: Das ist natürlich da ganz toll.

00:10:58: Wie hat man eigentlich... wann hat man richtig festgestellt das da was von den Römer drin ist?

00:11:06: Im Boden oder waren da schon irgendwelche kleine Gebäude noch übrig?

00:11:12: Was macht da irgendwas drüber?

00:11:14: Ja, man weiß ein bisschen was so ganz richtig kann man es nicht sagen.

00:11:18: Also es gibt Hinweise von Archiven das er bereits im achtzehnten Jahrhundert Anticke Münzen bei Wittelshofen aufgesammelt hat.

00:11:27: Das muss dieser Standort sein.

00:11:30: Im frühen neunzehnten Jahrhundert gab's erste ganz kleine Grabungen.

00:11:35: des ersten mal eighteen hundert acht und sechzig fand eine Ausgrabung statt von der es auch Zeichnungen gibt und da steht explizit draufgefunden im Kastell bei Rofenhofen.

00:11:45: Das heißt, diesen modernen kleinen Ort hat man dann als Namensgeber verwendet denn der antike Name ist nicht bekannt.

00:11:54: Die erste größere planmäßige Ausgrabung war dann in den letzten Jahren aber dann ist es aber lang wieder ein bisschen in Vergessenheit geraten oder man hat sich weniger dafür interessiert weil im Gegensatz zu zum Beispiel Weißenburg wo ja die moderne Altstadt auch nicht auf dem Castell ist, sondern daneben.

00:12:16: Und irgendwann gab es eine Siedlungsentwicklung das man dann im zwanzigsten Jahrhundert im Bereich des Castells gebaut hat.

00:12:24: hätte jetzt zum Beispiel Wittelshofen oder Ruffenhof und so eine Siedzelungsentwickling gemacht, dann wäre das wahrscheinlich auch mal überbaut worden.

00:12:31: aber so war das nie und deswegen ist das Limeseum Der erste Neubau seit der Römerzeit.

00:12:40: Das haben Sie jetzt gut gesagt, ja das ist schön!

00:12:43: Wir haben auch dann die kleine Landesgartenschau gehabt und da ist bei uns in Wasserdrüdingen sogar so ein römisches Haus mit dem Gärtner ausgestellt worden und ich glaube es ist wieder zurückverlegt worden auf ihr Areal, das kann man immer noch sehen.

00:13:03: Ja, allein im Landkreis Ansbach gab es damals schon zweiundvierzig Wachtdürme und drei Kastelle.

00:13:11: Also mehrere römische Gutschöfe.

00:13:15: Und wie gesagt, wie der Herr Doktor schon gesagt hat die Würnitz war ja bis Wittelshofen beschiffbar und die Würhnitz fließte in Donauwirt in den Donau und somit war also praktisch auf dem Hof eigentlich mit der ganzen Welt auch verbunden.

00:13:31: Ich suche das immer gerne, wenn ich zum Beispiel bin ja immer recht viel bereist.

00:13:36: Wenn mein Finger in ein Meer steckt, bin ich mit der ganze Welt

00:13:41: verbunden.".

00:13:42: Das kann man wirklich so sagen!

00:13:47: Sie haben dann auch immer ganz tolle Programmangebote und Führungen und Aktionstarre und sogar Konzerte, so habe ich mir sagen lassen.

00:13:58: Und was wird da immer ein wenig so geboten?

00:14:01: und melden sich da Schulglassen oder Busse an, dass sie Führung wollen?

00:14:07: Oder kommen Art Hock einfach mal hier und da jemand vorbei.

00:14:13: Schaut Sie das alles an!

00:14:15: Alles komplett.

00:14:16: Das ist

00:14:18: eine ganz bunte Mischung die wir anbieten Einerseits natürlich archäologisch-römisch, aber wir verstehen uns einfach auch als Kultureinrichtung für die Region.

00:14:28: Deswegen Konzerte... Wir haben jetzt im Juli diesen Jahres wieder ein italienisches Konzert ganz

00:14:34: klassisch.

00:14:35: Am dritten Oktober immer um siebzehn Uhr gibt es eine Abendserrinade mit Blasmusik im jährlichen Wechsel und zwischendurch noch andere Konzerten.

00:14:44: Wir hatten schon Chöre aus Amerika da den Dinkelspül aufstreten und dann teilweise bei uns.

00:14:51: Ganz klassisch gibt es natürlich öffentliche Führungen im Limeseum.

00:14:56: Üblicherweise am zweiten Sonntag, im Monat um elf Uhr dann so wie die Reifen von O bis O, von Ostermontag bis in den Oktober gibt's Nachmittags und Sonntags sehr regelmäßig öffentlicher Führung durch das Freigelände.

00:15:11: Da braucht man sich nicht anmelden.

00:15:13: Wenn Sie jetzt zum Beispiel sagen, sie wollen eine persönliche alleinige Führung dann ist das nur eine Frage des Geldes.

00:15:20: Können sie auch alleine für sich buchen?

00:15:22: Klar kommen viele Schulklassen die kommen üblicherweise angemeldet mit einer Führungen mit dem Workshop den sie buchen.

00:15:30: da sind gerade wo wir uns so nett unterhalten auch wieder drei Schulklassens bei uns.

00:15:35: also das heißt es nimmt im Frühjahr wieder Fahrt auf und bis Ende Juli kommen viele.

00:15:40: Ist ganz wichtig Natürlich das Einnahme.

00:15:45: Aber uns

00:15:46: geht es natürlich auch um die Vermittlung der Römer und das immer wieder an den nächsten Generationen weiterzugeben, denn die römische Kultur in ganz Europa und darüber hinaus unterwegs war verbindet doch ganz viele Nationen.

00:16:00: So wie der Limes, die Sie am Anfang gesagt haben auf drei Erdteilen unterwegs war Europa, Asien und Afrika.

00:16:06: Ja genau!

00:16:08: Ich denke dann einmal, ich war ja wieder ein paar Mal in Schottland und das ist ja der Hadrianzweil.

00:16:13: Das ist schon ganz interessant.

00:16:18: Ich habe vorhin schon erwähnt dass ich eine Lateinlehrerin gehabt hat lateinisch gesprochen.

00:16:27: Die hat es kann, wie Deutsch die ist in einer lateinischen Schul aufgewachsen und ja also das war wirklich toll!

00:16:35: Und die hat uns dann auch mal von Hamamoy Römisch kocht nach einem eigenen Kochbuch.

00:16:41: Und die haben damals schon, das machen ja die Asiaten mit der Fischsoße, die die fermentieren und in der Erde dann fermentieren lassen.

00:16:52: Das ist quasi das Maki-Gwesen der Römer.

00:16:55: Da hat man dann

00:16:57: ein guter

00:16:57: Lass von Leih und das hat die Würze ausgemacht.

00:17:01: Das sind natürlich furchtbar Krochen, wenn man es selbst einmal ... Wenn der Käse ein wenig stinkt, ist er auch nicht gut.

00:17:13: Römisch kochen ist ein schönes Thema und ich koche leidenschaftlich gern römisch viel zu selten.

00:17:18: Ich habe das auch in der Schule das erste Mal gemacht – in der siebten Klasse!

00:17:22: Und es ist ein ganz besonderer Geschmack, der ein bisschen fremd erstmal ist weil natürlich durch die Fischsoße diese angesprochen haben... oder auch sehr viel mit Honig gewürzt.

00:17:32: So eine Kombination süß, sauer und so weiter aber sind spannende Gerichte und die sind für einen mittelfränkischen Gaumen im einundzwanzigsten Jahrhundert auch gut gemässbar.

00:17:41: Ja das denke ich mir schon!

00:17:43: Habt ihr da Kochbücher zum Verkaufen?

00:17:45: Richtig wir haben Kochbühche im Shop Insgesamt immer wieder einen ganz bunten Shop mit unterschiedlichen Büchern, auch andere Subiniers die man mitnehmen kann und was durchaus auch immer wichtig ist.

00:17:58: Was viele gar nicht wissen wir haben eine sehr stattliche Bibliothek, Fachbibliotheke archäologisch heimatkundlich.

00:18:04: Wer Interesse hat der kann nach Voranmeldung die Bibliothek einsehen und Bücher im Zweifel auch mal ausleihen.

00:18:11: das ist uns auch wichtig.

00:18:13: Dass wir da Wissen weitergeben.

00:18:14: Das ist ja wunderbar und das macht es natürlich dann ganz interessant aus für die Schüler, dass sie einfach auch ein wenig sehen was alles geboten ist.

00:18:25: Dass die nicht nur kleine Ausstellungssachen sehen, dass die draußen schon mal das ganze Castell sehen wie das ausschaut hat.

00:18:35: Dass diese dann noch in die Bibliothek könnten und sich irgendwelche unterlagen Daher suchen und durchblättern.

00:18:43: Also das Unterglanzcafé habt ihr auch noch, hab ich?

00:18:47: Ja mit Kuchen und so.

00:18:48: Hat einen

00:18:48: ordentlichen Stellenwert inzwischen.

00:18:51: Weil

00:18:51: in den letzten Jahren hat sich ja auch nach Corona das Ganze so entwickelt.

00:18:56: wo kann man hier in der Gegengroßkaffee trinken?

00:18:59: Das ist wirklich schwierig.

00:19:01: Das Kaffee hat bei uns inzwischen einen großen Stellenwert.

00:19:04: Wir sind seit letztem Jahr durch Shop und Kaffe steuerpflichtig geworden, sich zu beeinnahmen weil wir die Grenzen gerissen haben.

00:19:11: Aber hallo ja gut!

00:19:15: Ist durchaus positiv.

00:19:16: Und

00:19:17: wir

00:19:17: haben viele Leute Einheimische, die einfach mal sagen Sonntag Nachmittag gehe ich im Römerpark spazieren so ein bisschen Nauholungsgebiet.

00:19:24: und dann gehe ich da noch ins Limeseum Kaffe umkuchen denn dass man jetzt sagt Geht zehnmal im Jahr ins Museum, ist jetzt nicht üblich.

00:19:33: Andererseits versuchen wir natürlich über wechselnde Sonderausstellungen, Vorträge und anderes doch immer wieder bei der Leute anzusprechen dass sie zwischendurch zu uns kommen.

00:19:42: Ja um genau das brauchen wir und genau das ist wichtig und genau es ist toll.

00:19:47: und darum sage ich immer machen Sie mal einen tollen Ausflug einmal Nachmittag.

00:19:52: fahren Sie mal nach Rufenhofen in den Römerpark Genießen sie alles, schauen sie sich erst außen an.

00:20:00: Das Castelln des Nachbaudes und dann die Pflanzung und die Stadion ist alles unwahrscheinlich interessant.

00:20:12: Und vor allen Dingen, dann kann man ein wenig einen Verdauungsspaziergang machen und dann gibt man noch ein wenig ins Kaffee.

00:20:18: Dann hat er da einen guten Gucken oder einen Kaffe dazu und kann vielleicht drin auch noch mal was ganz Interessantes entdecken.

00:20:25: Es gibt immer recht nette kleine Geschenke für Schüler.

00:20:30: Ich habe mir hier Linialen mit Elle und Speichel und alles, was wir früher so gehabt haben.

00:20:36: Da gibt es schon ganz nette Geschenken!

00:20:39: Und ist was ganz Besonderes.

00:20:41: und vor allen Dingen so etwas muss man erhalten.

00:20:45: So ein Besuch lebt ja auch ein wenig von Einnahmen, das ist immer ganz wichtig.

00:20:51: Man muss die Sachen erhalten.

00:20:53: Ist immer teuer, ist bekannt ob das Personalkosten oder Instandhaltungskosten wird immer so sein.

00:21:02: Aber jetzt momentan, wo dann das Benzin so teuer ist, es vielleicht ratsamer geht ein wenig in die Nähe und wir sind sehr auf die Kultursachen in der Nähe.

00:21:11: Und muss nicht gleich wieder nach Italien oder Schweiz oder sonstwo hinfahren.

00:21:15: Dann zucht man sich mal seine Sachen raus was hier interessant sind und das finde ich ganz toll!

00:21:21: Also ich habe mir jetzt ganz riesig gefreut.

00:21:24: hat Dr.

00:21:24: Pausch, dass Sie sich heute Zeitnummer haben und es sind zu uns gekommen... Sehr

00:21:28: gerne!

00:21:28: ...und haben ein wenig plaudert über Ihren tollen Job da dort.

00:21:32: Wir haben ja mit Ziterone benannt, aber was ist das?

00:21:36: Das ist viel höher die ganze Zeit.

00:21:40: Also ganz lieben herzlichen Dank und ich komme schon demnächst einmal rauf, gell?

00:21:45: Gerne geschehen und

00:21:46: danke für die Einladung,

00:21:47: das war sehr nett.

00:21:48: Okay, herzliche Dank.

00:21:51: Ja,

00:21:51: und das war wieder rund um... nein es war nicht rund um den Hässelberg.

00:21:55: Das kommt noch aber das war Magas Bralle-Blautertasche!

00:21:59: Und wenn Sie Magas Pralle-Blautertaschen abonnieren wollen dann machen sie das bitte.

00:22:06: im Anschluss gibt's einen Button drauf drücken und dann haben Sie das Abonnement von Magas Bralle-Blaudertasches.

00:22:13: und bis nächste Woche sage ich tschüss und auf Wiederhören.

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