Schäferstündchen am Hesselberg: Schafe, Wolle und Weisheiten

Shownotes

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast: den Hesselbergschäfer Friedrich Belzner. Gemeinsam tauchen wir ein in die Welt der Schafhaltung, sprechen über Generationenwissen, den Alltag als Schäfer und warum die Landschaftspflege oft wichtiger ist als die Fleischproduktion. Wir plaudern über die Eigenheiten der Herde, das Leben am Hesselberg und die Herausforderungen rund um Krankheiten, Bürokratie und Schafprodukte. Natürlich kommen auch die berühmten Schäferstündchen und die Geheimnisse rund um die Schäferschippe nicht zu kurz. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Einblick in ein traditionsreiches Handwerk, das mehr zu bieten hat als man denkt!

Schäferei

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4ferei

Hesselberg

https://de.wikipedia.org/wiki/Hesselberg

Blaue Zunge (Blauzungenkrankheit)

https://de.wikipedia.org/wiki/Blauzungenkrankheit

Maul- und Klauenseuche

https://de.wikipedia.org/wiki/Maul-undKlauenseuche

Landschaftspflege durch Schafe

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/landwirtschaft/weidetierhaltung/01913.html

Lammfleisch

https://www.bzfe.de/lebensmittel/fleisch-und-wurst/lammfleisch/

Haggis

https://de.wikipedia.org/wiki/Haggis

Altdeutscher Hütehund

https://de.wikipedia.org/wiki/Altdeutscher_H%C3%BCtehund

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:06: Ja, heute geht es um Schafe.

00:00:09: Um ganz viele Schafe die auf dem Hässelberg sind und um den Hässellberg herum.

00:00:15: Und hier ist Magaspralle Blautattage Podcast.

00:00:19: Die Marga hat es wirklich geschafft, dass sie einen Schäfer eingeladen hat.

00:00:24: Er hat keine Schafe mitgebracht ins Studio aber er hat viel Wissen mitgebracht Interviewen und wird ganz viel von ihm erfahren.

00:00:35: Und wir freuen uns darauf, Magan legt los!

00:00:39: So ich habe heute einen sehr netten Gast bei mir zu Hause in unserem Studio.

00:00:45: Und zwar ist es der Herr Friedrich Belzner aus Wittelshofen.

00:00:50: Und dem bin ich grüßig ganz herzlich und man nennt ihn ja auch den Hessebergschäfer.

00:00:57: Grüße Gott Herr Belzler.

00:01:01: Ja,

00:01:02: haben Sie mal einen anderen Beruf gehabt als Schäfer?

00:01:06: Oder wie kommt man dazu?

00:01:08: Erzählen Sie unsere Hörer ein wenig was davon.

00:01:10: Also

00:01:11: zur Geschichte der Schäferei bei einer Familie Belzen.

00:01:15: also ich bin die vierte Generation und wir waren lauter Friedrich bisher Und ich bin heuer, es ist sechzigste Jahr mit Schafe unterwegs am Heidelberg Aber den Betrieb führt mittlerweile mein Sohn.

00:01:31: Ah, das ist ja schon toll!

00:01:33: Zum

00:01:33: Beruf... Ich hätte lieber Zimmermann gelernt aber der Betrieb war halt da und dann bleibt keine andere Wahl.

00:01:42: Der Vater sagt du magst es und dann

00:01:44: macht

00:01:44: man halt weiter

00:01:47: Und Sie machen jetzt praktisch schon Ihr ganzes Leben, ne?

00:01:50: Ja.

00:01:51: Hat es dann auch andere Tiere gegeben?

00:01:53: Also nicht nur Schafe war da noch

00:01:56: ... Bis in hier war man vielseitig.

00:02:01: Da hatten

00:02:02: wir

00:02:03: sieben Milchkühe gehabt und Mutterschweine gehabt.

00:02:07: Und Schafe waren schon immer am Hof, zu zweieinfünfzig Stück.

00:02:13: Aber dann wurden am Heselberg, haben Berufskollegen aufgehört von weite Flächen frei.

00:02:19: Und dann wurde uns angeraten diese Flächen zu übernehmen zum Bewirtschaften und es wäre mit Rindviehjahren und Schweinen doch zu viel gewürzt.

00:02:31: Dann haben wir die Rinderhaltung und die Schweinehaltung aufgegeben und haben uns nur noch auf Schafe spezialisiert.

00:02:40: Ja, ja.

00:02:41: Wie groß ist jetzt so Ihr Herde da?

00:02:44: Die Herde, wo ich so betreut bin um die achthundert Muttertiere mittlerweile.

00:02:48: Oh Gott!

00:02:48: Achthundermuttertiere... Wir machen auch ein bisschen Selbstvermarktung dabei und aber der Betrieb lebt nicht mehr von der Produktion sondern von den Dienstleistungen Landschaftspflege.

00:03:02: Okay, wenn es so eine Herde ist Wie hat man dazu zu den Mutterschaften?

00:03:12: Muss ich ja recht abtun.

00:03:16: Wenn ich das so anschaue, ist es so scharf, weil ich schaue zu beneiden.

00:03:22: Wenn er die Sechzig-Scharfe so ungefähr zugeteilt, wo er zur Verfügung hat oder zur Auswahl

00:03:31: hat... Hat er schick

00:03:36: gesagt!

00:03:37: Da macht es halt die Vielfalt aus, dass man immer patent ist.

00:03:41: Ja streiten sie danach?

00:03:43: Wie bekamst du denn da so?

00:03:46: Also generell kommen meistens drei mit raus weil noch mehr die kämpfen ja.

00:03:54: Die

00:03:55: streiten untereinander und dann ist am besten wenn sie drei sind, weil wenn sich zwei Streiten freut sich der dritte.

00:04:03: Ja, das ist so wie bei den Hörschheimen in der Brunftzeit.

00:04:09: Gibt es da auch Inzucht?

00:04:11: Die Inzuch versuchen wir dadurch zu stagnieren dass man immer die Fahrradiere auswechseln.

00:04:19: Muttertiere werden nicht ausgewechselt aber... Die Böcke werden alle zwei Jahre ausgeweckt.

00:04:25: Sie werden ausgetauscht oder verkauft, da neue zugekauft, damit es eben keiner in such kommt.

00:04:31: Sehr

00:04:32: schön!

00:04:34: Wie lange ist so ein Schaf trächtig?

00:04:37: Ein Schaf ist fünf Monate trächtiger.

00:04:41: Rein rechnerisch könnte das auch sein, dass er dann zweimal zum Ablammen kommen könnte.

00:04:50: Das wollen wir eigentlich gar nicht, weil das dann das Mutter-Dier zu stark belastet.

00:04:56: Ah ja!

00:04:57: Weil bei der Hälfte der Tiere kommt es zum Erlingsgeburten und dann ist es nicht sinnvoll wenn man das scharf total auslaugt.

00:05:09: Wir machen es halt so dass es in zwei Jahren dreimal zur Landung kommt.

00:05:14: Ja das ist ein leerer feiner Zug doch das stimmt.

00:05:18: Und wie ist jetzt das, wenn Sie da Fläche begrasen lassen von den Schafen?

00:05:27: Wie was man dann wieder weiterziehen muss oder...

00:05:33: Also das müsste eigentlich jeder Laie selber wissen.

00:05:36: Wenn der Rasenfisch gemäht ist, dann muss er nicht gleich wieder mähen, sondern mal warten bis etwas aufwächst!

00:05:42: Also wenn die Fläche abgegrast ist, dann ziehen wir weiter und in fünf, sechs Wochen kommen wir wieder zurück.

00:05:49: Ah ja!

00:05:49: So lange hat es die Wiese wieder Zeit da

00:05:52: zu wachsen?

00:05:52: Das ist dann wieder die gleiche Wiese, ne?

00:05:54: Ja,

00:05:54: das ist dann die gleicher Wiese.

00:05:55: Und könnt ihr dann innen oder im Berg oder im Bauern oder muss man dort cremig Hungerei

00:06:01: holen?

00:06:02: Die Flächen am Hesselberg sind alles kommunale Flächen und da muss ich Bacht bezahlen, dafür dass sich die beweisen.

00:06:09: Ja

00:06:10: aber sie bringen ja auch viel Dünge mit nicht?

00:06:15: Das ist wieder zweischneidiges Schwert.

00:06:18: eigentlich soll der Schaf nur fressen und hinten nichts rauskommen weil der Grund ist das... Die Fläche soll ja nicht gedüngt werden und soll möglichst Ungriges Gras wachsen, wo

00:06:31: nicht gedünnt

00:06:33: wird.

00:06:33: Weil eben die Vegetation dann doch... Dürftig er ist und bestimmte Pflanzen vermehrt wachsen oder die, wo halt begünstigt werden sollen.

00:06:43: Ja, schau an!

00:06:48: Das kann ich mir noch gut denken, dass wenn da drüben einmal einer die Scharf gehabt hat, dann ist meine Mutter nüber- und halb-scharf bei Bebellikold.

00:06:57: Und die hat es dann allgeweicht, das hat fürchterlich gestunken und das hat sie dann in den Garten ausbracht.

00:07:02: Genau

00:07:03: der beste Dünner für die Tomaten.

00:07:05: Und dann, was ich ahne für vielleicht manche sind Wacker-Wassieringer.

00:07:11: Der war früher ... hat es da unten also scharf Waschdings gegeben.

00:07:19: Ja, und das waren so Holzsachen.

00:07:22: Und da sind die Schäfchen da eintrieben worden in der Flüssigkeit.

00:07:26: Und dann sind sie wie gewaschen worden und wieder rausgekommen ja?

00:07:30: Das kann ich mir noch denken auf

00:07:32: den Börl.

00:07:32: Ganz früher war es so dass die Schafe vor der Schuhe gewaschnen wurden.

00:07:39: Da sind sie bei uns, hat auch die Wernitz getrieben worden.

00:07:41: Achja!

00:07:42: Da waren dann junge Borschen in der Werniz gestanden Das Fließ ein bisschen auseinandergerubbelt und haben versucht, die in den Schmutz rauszukriegen.

00:07:54: Ja das fließt auch noch dazu ja.

00:08:00: Danach war es nicht mehr als waschendes Wichtigste sondern die Bekämpfung von Parasiten und der Wolle sich gehalten hat.

00:08:08: Und die hat man dann eben durch das Baden oder durch das Duschen einmal im Jahr.

00:08:18: Aber mittlerweile sind ja diese Parasiten und diese Blutsauger fast ausgeradert, als es

00:08:28: nicht mehr

00:08:28: so war, dass man das jetzt unbedingt noch machen muss.

00:08:33: Was gibt's denn eigentlich für schlimme Krankheiten?

00:08:37: Ich weiß ja immer, da war was mit der blauen Zunge und dann gab sie immer nur Maul-und-Glauenzeuge.

00:08:44: Das war oft einmal am Ortsrand gestanden.

00:08:47: Das waren früher bei uns sehr starke Maul und Glaubenzeuge.

00:08:52: Die Maul- und Glaubenzeichen tritt immer wieder mal auf, hauptsächlich auch in England.

00:08:58: Und da ist man natürlich... Der Maul und Glauenzeichen haben wir die Einzeltierkennensrechnung zu verdanken Denn in England wurde hier so großer Betrug gemacht.

00:09:10: Das Verstibelne Farme haben ihr Stückzahl mehrfach angegeben um hier Tierbremien zu kassieren und um das zu verhindern.

00:09:23: Ich sehe das einzelne Schaf erfasst und muss der kommentarisch im Protokoll aufgeführt werden.

00:09:36: Die Bürokratie hat uns mittlerweile so stark eingeholt,

00:09:39: dass es

00:09:43: nachvollziehbar ist was man alles dokumentieren muss.

00:09:48: Na ja, und dann... wie kommen jetzt zum Beispiel?

00:09:51: Da gibt es doch auch was mit Blauzungen.

00:09:53: Gibt's das auch noch?

00:09:54: Die

00:09:55: Blauzunge ist zurzeit aktuell.

00:09:59: Wir müssen hier Schutzmaßnahmen treffen wir müssen die immer wieder immunisieren also eine Impfung zu kommen lassen damit sie die nicht ausbreitet weil die Blauzonge ist eine Krankheit sehr intensiv sich auswirkt.

00:10:21: Der kommt wie schon sagt, der Name blaue Zunge.

00:10:25: aber die Zunge ist nicht bloß blau sondern die ist richtig kruschtig und das Tier kann kein Wasser mehr aufnehmen

00:10:31: oder

00:10:32: muss dann jämmerlich verhungern.

00:10:35: Das wenn natürlich ein kleines Lamm bekommt Nicht ganz ohne.

00:10:40: Nein, das glaube ich gleich.

00:10:45: Das

00:10:46: glaube ich schon hier.

00:10:49: Wie sieht man dann auch oft, ob es hier zum Beispiel Fieber hat oder irgendetwas?

00:10:55: Dafür haben wir ja Ausbildung als Schäfer, also ein Schäfersied.

00:11:00: Wenn er dir krank ist was der Laie noch nicht sieht, da sieht man die Ohrenstellung und wenn er scharf Fiebers hat... Dann kann man die richtigen Wege einleiten, um die Krankheit zu dir noch passieren.

00:11:14: Und

00:11:15: für haben wir immer einen Schäferskanal gehabt?

00:11:17: Das war ja alles so romantisch!

00:11:22: Der Schäferkan war der Romantikbuhr und das Interessante ist auch das Schönste.

00:11:29: für den Schäfen waren natürlich die Schäfestündchen.

00:11:31: Ja klar doch!

00:11:34: Und dazu kam es zu den Schädelstündchen.

00:11:39: Früher war er der Schäfer angestellt von den Bauern vor den Rechtlern und hat die Schafe betreut von den

00:11:47: Bauern.

00:11:49: Und der Schaefer war aber draußen bei den Schafen, aber er musste auch mit Nahrung versorgt werden.

00:11:56: Und früher hatte dann jeder Bauer einen Markt, kleinen Markt oder große Markt... ...und die Aufgabe der kleinen Markt war, dass sich dem Schäfers das Mittagessen rausbringt.

00:12:15: Und da ist es natürlich schon auch vorgekommen, dass die Neugier der Mädchen dann befriedigt werden musste.

00:12:24: Ah

00:12:26: Gott haben Sie das wieder

00:12:27: schön gesagt!

00:12:28: Der Chef hat mir ausgeruht und hat da man den Gächternvorteil gehabt.

00:12:34: Ach Gott haben sie's jetzt schee.

00:12:36: Sie sind ja richtige Philosoph.

00:12:38: Wunderbar haben sie das gesehen.

00:12:41: Und so kam ich

00:12:42: zu den Schäferstündchen.

00:12:46: Sie haben ja, da hat sie mir so einen Stecken gegeben?

00:12:51: Ja das ist die Schippe sagt man dazu.

00:12:56: Das ist nicht bloß ein Stock wo man sich aufstützt weil wenn man den ganzen Tag nur steht braucht man sich irgendwo mal auf muss man sich auch stützen weil er Schäfers sollte sich ja nicht hinsetzen.

00:13:10: Der Grund ist das.

00:13:11: Wenn man sich hinsetzt, schläft man ein und dann sieht der Schäfer nun mal wo die Schafe sich bewegen.

00:13:18: Und so kann es zu Flurschäden kommen.

00:13:21: Und wenn sich Herr Schäfers in den Treibach hinstellt... ...und er nickt ein, dann fällt er um.

00:13:28: und so wie macht er wieder auf?

00:13:29: Jetzt sagen Sie mal unter dem Hund sowie in Australien oder Neuseelanden.

00:13:35: Die war da schon verpasst scharf armend.

00:13:38: Wir haben alteutsche Hüdehunde, die werden abgerichtet vom Schäfer selber.

00:13:44: Weil die Mensch-Dierbeziehung dann besser ist,

00:13:48: wenn das

00:13:48: selber aufzieht.

00:13:50: Aber wir waren doch mit dem anderen Thema noch nicht fertig mit der Schäferschippe.

00:13:56: Wie gesagt habe ich den Stockdien nicht bloß zum Aufstützen sondern unten ist das Scheufele dran.

00:14:01: Das kleine Scheufele dient dazu dass man eben früher, wenn die Düsseln noch weich sind ein bisschen distan aussticht.

00:14:08: Ah ja?

00:14:09: Ja und dann ist da an dem Scheufeile zum Hund abrichten, man nimmt oftmals einen Stein und wirft nach einem Hund wenn er junger Hund einen Fehler macht.

00:14:22: weil ein junger Hund wenn er Fehler macht und sie rufen den zurück und wollen ihn dann Schläge anbieten dann kommt der nicht mehr.

00:14:33: aber der Handscheu Wenn ich einen Stein nach innen werfe, man trifft ihn ja nicht.

00:14:40: Aber es kommt was geflogen und er schrickt den.

00:14:44: Und der schrickte?

00:14:45: Ich habe jetzt da etwas verkehrt gemacht.

00:14:48: Da muss sich was ändern.

00:14:50: Somit gehört das auch zum Hund abrichten oder man klopft mit einem Stein.

00:14:55: Wenn einer eine pfeifen kann, dann kann er mit dem Stein klopfen.

00:14:58: Dann gibt es auch einen Ton, ein schickter Hund und weil reagiert... Und unten an den Scheifen ist noch eine Hegelle dran.

00:15:07: Mit dem Hegele kann man am Schienbein beim Schaf einhängen und kann es fangen, weil auch die Schafe sind von mir scheu.

00:15:16: Nicht alle aber größter Teil.

00:15:18: Man kommt hin bis auf zwei Meter und dann läuft das sehr weg.

00:15:22: Wenn der Schaf krank ist, muss ich es erfangen.

00:15:26: Und nachher hängt mein Schienbind in dem Haken ein und kann ihn herziehen.

00:15:31: Und der Knopf hinten auf der Schippe dient nicht bloß zum Aufstützen, dass die Finger nicht einschlafen sondern eben auch dadurch das wenn man es am Haken hat mit der Hand durchrutscht.

00:15:43: Sondern dass wir hinten noch einen Widerstand haben zum Herz ziehen.

00:15:46: Also es ist viel sei es

00:15:48: geregelt... Jetzt haben schon ganz schön viel geklärt doch!

00:15:55: Kann man jetzt bei Ihnen auch Schafleisch kaufen?

00:15:59: Ist das dann geschlachtet oder freilich ist es geschlacht?

00:16:05: Ich muss sagen, am Betrieb kann man kaufen.

00:16:08: Bei mir nicht mehr weil ich den Betriebe vor zwölf Jahren schon ein Sohn übergeben habe und mittlerweile sind ja die Enkel schon aktiv am Hof Und da muss der Senior sich zurückhalten.

00:16:21: Zum scharfe Hütten taugt er ab und zu noch.

00:16:23: aber Ansonsten nichts Fragen und keine guten Anschläge geben,

00:16:36: weil die umentscheidet sind.

00:16:39: Ich habe jetzt beim Bergwörter Robert Burns Kalken und da habe ich den berühmten Haggis gemacht.

00:16:48: Der ist ja eigentlich auch scharf in der Reihe.

00:16:51: Und da habe ich so Schwierigkeiten gehabt, das ganze Jahr.

00:16:55: Ich hab doch gar nicht gewusst, dass sie da eigentlich zuständig haben.

00:16:59: Aber ich könnt ja gar keine reinkommen weil ihr kein Scharf kauft.

00:17:03: deswegen und naja, ich hab das dann schon irgendwie zusammenbracht aber ich habe ein ganz tolles Heggis gemacht

00:17:11: aus.

00:17:11: Jetzt kann ich mir vorstellen, Sie reden immer von Schaf!

00:17:15: Wir schlachten keine Schafe, wir schlachten Lämmer

00:17:18: Ja, genau.

00:17:20: Lämmer.

00:17:20: Weil Schafe bei uns hier zu vermarkten ist es ganz schwierig.

00:17:26: Wir haben keine Abnehmer.

00:17:28: Lammfleisch wird gekauft aber kein Schafleisch.

00:17:31: Also ich war immer früher, der Schwichervater war ja von dabei und der musste dann immer zum Hammyschmaus.

00:17:39: oder sieh mir auch mit und sie werden lachen.

00:17:42: Ich hab einen, die das schon gerne ... Möcht, wenn der Glanz ein bisschen bockelt hat.

00:17:47: Also ich hab das... Ich mach das!

00:17:49: Ja, das sind... Der deutsche will aber das nicht und er lang bocklt halt nicht.

00:17:55: Und umso älter dass es scharf wird, umso mehr bocklet es.

00:18:00: Der Fleischgeschmack ist natürlich intensiver und

00:18:05: ich selber...

00:18:08: kalten Braten als Lamm nicht.

00:18:10: Ja, überhaupt nicht!

00:18:14: Wir haben zum Beispiel wie ich in Amerika gewohnt habe und da in Frankreich, da hat es oft einmal kaltes Lamm gegeben und das hat hier überhaupt nichts ausgemacht.

00:18:25: Richtig wenn man denkt Frankreich die essen sieben Kilo

00:18:28: ja

00:18:29: wir in Deutschland trotz Ausländer kommen wir jetzt einmal auf ein Kilo.

00:18:34: Ach denst du wirklich?

00:18:37: Das ist ja, obwohl Lammfleisch das gesündeste Fleisch ist.

00:18:41: Natürlich!

00:18:42: Ja also Zimmer beim Lamm-Fleisch essen und also das kann man durchaus gut kalt essen.

00:18:49: Es ist eine alte Meer, dass das fetter Sterne oder irgend so geschmarrig ist.

00:18:53: Also es ist ganz falsch eigentlich.

00:18:59: Auf jeden Fall wir haben jetzt ganz schön miteinander plaudert.

00:19:04: Am schönsten war das auch wieder mit den Schäfelstündchen da.

00:19:09: Das hat es so wunderbar gebracht und euch erzählt, ja so war das schon immer.

00:19:16: Lieber Herr Batesner, das war jetzt ganz toll dass ich bei mir heute war Und ich bedanke mich ganz herzlich, dass Sie sie die Zeit genommen haben.

00:19:25: Ich habe ja gehört, Sie sind noch einmal ein ganz großes Talent.

00:19:30: Jetzt haben wir über den Frosch im Heiz so was wie ein Moritaden-Sänger der Gestanzerl von sich gibt, so wunderbare und ich habe auch schon gehört, dass sie ihn in Genua, in der Kirche gesungen haben.

00:19:46: Also da müssen wir an, um immer einen Podcast über das Ganze machen.

00:19:49: Jetzt haben wir ein wenig über die Cheferei gesprochen und dann kommen wir es mal wieder einmal und sprechen mir über ganz andere Sachen.

00:19:56: Und der ist ja ganz gerne über ihr Augenproblem mal podcasten weil das kommt bestimmt bei sehr vielen auch gut an, die auch ein Problem haben mit dem Auch.

00:20:09: Das würde ich mir wünschen wenn's nochmal zu mehr käme.

00:20:12: Wäre das möglich?

00:20:14: Also Frau Braun, herzlichen Dank einmal für die Einladung.

00:20:17: Vielleicht können wir manchen hier ein bisschen Freude bereiten mit unseren Geplappern.

00:20:23: was man jetzt noch macht?

00:20:26: Ja, das machen wir doch, gell!

00:20:28: Also nochmal herzliche Dank und wir machen dann wieder mal weiter ist auch in der Wand.

00:20:33: Tschüss

00:20:38: Ja, und das war Magerspralle-Blautertasche Podcast.

00:20:41: Und wenn Sie Magersspralle-Blautertaschepodcast abonnieren

00:20:44: wollen

00:20:45: dann können Sie das machen!

00:20:47: Wenn die Musik zu Ende ist gibt es einen Button, abonnieren und dann können sie kostenlos Magersprelle-Blaudertaschen-Podcast abonniert.

00:20:56: und bis nächste Woche sage ich tschüss.

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