Glaube, Wandel, Frauensache?
Shownotes
In dieser Folge begrüße ich Dekanin Uta Lehner, eine beeindruckende Frau mit einer außergewöhnlichen Karriere in der Kirche. Wir sprechen offen über ihren Weg, die Herausforderungen als weibliche Führungskraft und die Veränderungen, die die Kirche heute bewegen. Ute gibt spannende Einblicke in ihre Aufgaben, den Alltag zwischen Gemeinde, Strukturwandel und Teamarbeit – und wie sie dabei immer den Menschen im Blick behält. Wir diskutieren, wie sie Integration, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Entwicklungen in ihrer Arbeit lebt. Freuen Sie sich auf eine lebendige, ehrliche Unterhaltung, die Mut macht und neue Perspektiven eröffnet.
Dekanat Feuchtwangen
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Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
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Diakonisches Werk Bayern
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Neuendettelsau (Ort und Theologische Hochschule)
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Hesselberg
Silver Surfer Kurse
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Evangelische Kirche – Trauung gleichgeschlechtlicher Paare
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Transkript anzeigen
00:00:02: Ja, Magas pralle blaute Tasche Podcast und hier ist er.
00:00:05: Und die Mager
00:00:06: hat
00:00:07: ganz, ganz viele Fragen für eine ganz tolle Gästin
00:00:11: dabei!
00:00:12: Die Mager legt jetzt gleich los.
00:00:14: Mager fangen...
00:00:16: Also ich bin so geehrt.
00:00:18: Ich habe nämlich heute eine fraude Karnin bei mir.
00:00:22: Und zwar ist es die U-Talene und da freue mich ganz riesig dass sie zu mir gekommen ist und bei uns heute im Podcast mitmacht.
00:00:32: Herzlichen Dank, Frau Lekanen!
00:00:35: Ich freue mich, dass ich bei Ihnen sein darf Und Ihre Fragen, Ihre Neugierde stillen.
00:00:40: Ja
00:00:40: das ist doch schön!
00:00:43: Also ich finde es immer ganz wichtig dass man jemanden auch in der Viewt der Wahnsinns-Karriere hat als weibliche Person.
00:00:54: Das muss man immer wieder dazusagen.
00:00:56: Es ist ja immer noch meistens über die Männerwelt und so Und habe mir gedacht, also ich muss sie ansprechen.
00:01:03: Ich muss fragen ob es zu uns kommt?
00:01:05: Ja, ja, also gut am ersten, ersten, zwei tausendzwanzig hat einem Fares-Epa nämlich die Frau Uter und ihr Mann der Wittbärd Leene beide so um die fuchzig oder wahrscheinlich neunundvierzig oder achtenvierziger Die Leitung des Dekanatsfeuchtwangen übernommen.
00:01:27: Und die Frau Utter-Lehner war ja schon im Jahr den Städtvertretern der Dekanien und seit dem Referenten des Dekanaats.
00:01:39: Ihr Mann ging der Wigbert Lehner, war zusätzlich zur Gemeindearbeit seit dem Jahr zum Jahr für die Regionempfahrer mit einem Seesorgeauftrag in der Kirchengemeinde Feuchtwangen.
00:01:52: Ja, also Frau Dekanin Sie müssen uns ein wenig erklären was ist zum Beispiel eine Schulreferentin und einen Regionenvater.
00:02:02: Wie kommen das unseren Zuhörern ein wenig näher bringen?
00:02:07: Die Schulrefferentin ist die Person dem Dekanaat verantwortlich ist für die Organisation des Schulunterrichts.
00:02:13: Also Kontakt zu den Schulen halten welche Lehrkräfte für den Religionsunterricht werden benötigt?
00:02:19: und dann die vorhandenen Pfarrerinnen, Religionspädagoginnen den Schulen zuweisen, dass sie wissen wo sie eingesetzt werden.
00:02:28: Das war mal ja ganz präzise Antwort.
00:02:30: Ja.
00:02:31: Und der Regionenpfarrer?
00:02:33: Der Regionen Pfarrers war eigentlich weil es fast schon vergangenheit ist jetzt mit den Veränderungen der Gedanke eine Stelle zu haben im Bereich Feuchtwangen Die einen kleineren Seelsorgeauftrag hat also für weniger Menschen zuständig ist, im ganz normalen Besuchen bei den Beerdigungen in den ganzen Kassualien und dafür ein bisschen Freiraum hat dort einzuspringen wo notwendig ist dass jemand einfach eine Unterstützung braucht.
00:03:07: Sei es das ist ne Vertretung ist weil ein Kollege im Ruhestand gegangen ist da einzuspringen wenn jemand krank isst ja Mädchen für alles zu sein Not am Mann auszufüllen.
00:03:19: Das haben Sie jetzt ganz gut erklärt, also ganz gut geschildert.
00:03:23: Also die Regionalbischöfin, Frau Gisela Bonowski hat damals gesagt das Dekanspaar bringe Zukunftsideen für die verschiedenen Reformprozesse in unserer Kirche mit sie seien in der Region verwurzelt und könnten als Dekane den Teamgedanken des Dekanats an oberster Stelle
00:03:45: leben.
00:03:46: Das hat sie gesagt und das hat sie auch sehr vortrefflich formiert.
00:03:50: Jetzt ist meine Frage, wo kommen Sie beide her?
00:03:52: Sie und ihr Mann?
00:03:54: Wir kommen beide aus zwei unterschiedlichen Regionen Bayerns.
00:03:58: wirklich Ja ich komme aus Schweinfurt ursprünglich Und mein Mann aus dem Allgäu Sprich.
00:04:05: uns hats hierher in die Region verschlagen als es darum ging.
00:04:09: Wo können wir uns vorstellen zu arbeiten?
00:04:12: Was war denn eine große Herausforderung für Sie?
00:04:16: dass sie Dekanien, dass sie das angeboten kriegt haben.
00:04:21: Was hat sie da bewogen überhaupt?
00:04:25: Das Anzunehmen wurde es eine riesen Aufgabe?
00:04:29: eigentlich ja doch schon.
00:04:31: Es ist ne große Aufgabe aber ich war ja schon vorher in den ganzen Prozessen drin als Stellvertreterin meines Vorgängers und wollte da einfach dran bleiben.
00:04:43: Ich wollte da weiter... angefangen hat, die mitzuwirkend auch umsetzen können.
00:04:49: Das war mir ganz wichtig.
00:04:52: Herausforderung ist es klar plötzlich die Rolle zu wechseln von der Fahrerin vorgesetzten und von denjenigen die mitdenkt auch die Impulse zu setzen.
00:05:03: Es waren bedingte Herausforderungen weil ich vieles kannte aber natürlich die Veränderungen in der Kirche was im Moment alles Gefordert wird ein Wandel.
00:05:16: Das sind Herausforderungen, wo man darauf reagieren muss und was in die Zukunft geht, die wir noch nicht kennen.
00:05:22: Wo vieles offen ist?
00:05:23: Ja also es ist ja bekannt ihr Mann hat dann im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig sein Amt ruhen lassen und ihn wurde dann zum Jahr zweitausendsechsund zwanzig die Dekanatsstelle im neuen Dekanaat an Sulzach und Würnitz angeboten Und Ihr Mann war dann wieder so braver normaler Pfarrer in Feuchtwangen.
00:05:43: Und ja, also waren sie dann praktisch ein Jahr wegen so Simultaren miteinander engagiert?
00:05:50: Von zweiundzwanzig bis fünfundzwantig waren wir beide Dekanen in Feuchtwangen.
00:05:58: Da haben wir die Stelle geteilt und dann kam eben die Veränderung mit dem ersten Schritt aufs große Decanazo.
00:06:04: das konnte erst sechsundzwannzig umgesetzt werden und da war dann die Entscheidung dass er sich ganz zurückzieht und ich schon den Garnseinteil im großen Dekan hat übernehme.
00:06:15: Einfach, weil es weniger Reibungsverluste hat!
00:06:18: Und Clara ist wer die Ansprechperson?
00:06:20: Also sagen wir mal so... Es ist eine wahnsinnig große Erde sowas zu machen und ein Wahnsinniges Vertrauen.
00:06:27: Und hättet's dann ihr Mann das nicht lieber umkehrt haben wollen und das Erd dekaren und sie die brave Pfarrerin?
00:06:37: oder Ja, das ist halt interessant zu wissen.
00:06:42: Ich glaube nicht!
00:06:43: Er ist viel mehr der Gemeindepfarrer als ich.
00:06:48: Seelsage schlägt sein Herz ganz stark und das sind die Bereiche auf die ich jetzt komplett – nicht komplett aber doch zu großen Teilen verzichte.
00:06:58: Über achtzig Prozent meiner Stelle sind Leitungen strukturieren mit den Kirchengemeinden, mit dem Pfarrern unterwegs sein Gespräche führen strukturell denken, Entwicklungen denken.
00:07:11: Ich
00:07:11: glaube das war schon immer mein Ding eher was mir Spaß macht
00:07:15: auch und ich denke dass haben sie dann alle zwar rausgefunden wer wegen des so in der Richtung machen kann.
00:07:23: Wir haben
00:07:24: die ganze Zeit seit unseren Berufslieben einstieg angefangen die Stelle zu teilen einfach auf einer Stelle und es hat immer wunderbar funktioniert und sehr funktional.
00:07:35: wir haben Das war anfangs versucht alles gleichberechtigt zu machen, aber sehr schnell gemerkt werden unsere Schwerpunkte.
00:07:41: Ja ja das ist ganz wichtig und dass man dann eine ganz tolle Symbiose da haben hat ne?
00:07:51: Es gibt so viele Dekanade die gar nicht mehr existieren.
00:07:54: Ich denke zum Beispiel in Heidenheim Da habe ich auch Verwandtschaft der Dekarvor in Heideheim Dekarn Franz Und dann ja unser Wasserdrüdingen auch.
00:08:06: Das war also für uns unglaublich, dass jetzt da keine Garnat mehr ist.
00:08:13: Haben wir das?
00:08:14: Diese Sparmaßnahme hat es irgendwie mit den vielen Kirchenaustritten zu tun gehabt.
00:08:20: oder was denken Sie da?
00:08:23: Sicher ist die Veränderung der Struktur nicht nur Kirchenausstritte einfach Rückgang der Kirchenlubgliedszahlen.
00:08:29: Es sind ja auch Wegzüge.
00:08:31: Einfach viel mehr Menschen, die versterben als geboren werden.
00:08:34: Kinder, die nicht getauft werden
00:08:36: auch.
00:08:38: Es ist ein Grund unter anderem natürlich der Kanadiewerden kleiner und die Funktionalität dann aufrecht zu erhalten ist natürlich eine größere Herausforderung.
00:08:48: Und da sind es die Einheiten, die es auch einfacher machen wenn sie größer sind.
00:08:54: aber es kommt hinzu etwas was man aus dem anderen Bereich ganz gut kennt Fachkräftemangel.
00:09:00: Wir haben auch nicht mehr so viel Pfarrerinnen.
00:09:03: Und wenn ich auf der Ebene der Pfarrerspar muss, dann muss sich die Ebene drüber sparen.
00:09:07: Ja freilich!
00:09:09: Das ist wirklich das was nachvollziehbar ist.
00:09:12: Viele gehen in Ruhestand und die die Nachkommen im Pfarrberuf sind einfach weniger.
00:09:18: Es betrifft nicht nur ein Pfarr- beruft es betrifgt genauso die Diakronen.
00:09:22: Es bedrifft genau so die ReligionspädagogInnen die im ganzen kirchlichen Bereich unterwegs sind.
00:09:28: Und da muss man die Stellen neu aufsteilen, Stellen werden ja nicht größer, es werden in einem bestimmten Bereich weniger stellen ohne dass es weniger Gemeindeglieder unbedingt sind, die auf eine Pfarrperson fallen und da ist es einfach notwendig nur zu strukturieren.
00:09:46: Ja das ist richtig.
00:09:47: was ich muss sagen, das wird schon jeder ein wenig so im Leben mitkriegen Wie sie sagen, es sind dann... Viele, die lassen sich gar nicht mehr taufen.
00:09:59: Aber wie dann dann schockkirchlich heiraten oder wie kirchlich beerdigt werden?
00:10:04: Also ich finde es ist immer undig.
00:10:06: Entweder bin ich bei meiner Kirche und als ich ein Teufel tu ... Ich möchte was ich jetzt da wieder sag!
00:10:14: Und aus der Kirche austreten weil vielleicht so viel Kirchensteuer zahlen muss oder so.
00:10:19: Na, ich brauche schon mein Kirch aber ich nehme nicht so oft in den Kirch gehen Früher, also meine Oma die haben mich sehr mit einem Gottesbüchler und alles mehr.
00:10:30: Ich hab alle Geschichten gekannt als ich habe dann nicht mehr Grüne wenn irgendwas traurig war.
00:10:35: Also ich habe schon das recht gut erlebt durch mein Oma muss ich sagen.
00:10:40: jetzt habe ich gefragt was hat sie eigentlich in ihrer Jugend bewohnt so einen Schritt zu machen in den christlichen Beruf?
00:10:47: Haben Sie Elternhause sehr christliches gehabt so dass du auch schon Pfarrer sind oder irgendwie Schöwing?
00:10:55: Für mich war es das, was ich erlebt habe in der Jugendarbeit.
00:10:58: Glaube von Gott angenommen zu sein.
00:11:01: Die Liebe Gottes ist sich erfahren hat auch weiterzugeben.
00:11:05: Richtig christliches Elternhaus.
00:11:08: Meine Mutter war in der Kirche.
00:11:09: Ich war engagiert als Ehrenamtliche aber da war auch eine Distanz da.
00:11:14: also mein Vater war sehr distanziert aufgrund seiner persönlichen Geschichte mit Glaube aus seiner Familie heraus.
00:11:23: und Pfarrer Ich kann höchstens mit einem katholischen Pfarrer dienen.
00:11:28: Das ist ein Großkurseng von mir, das sind nur meine Generation und der Verwandtschaft.
00:11:33: Ja aber... Es ist evangelische Pfarrernet.
00:11:39: Sie und ihr Mann haben ja einen neuen Dettelsau studiert.
00:11:42: Das sagt man, das ist der evangelische Phadekan habe ich immer mal sagen lassen.
00:11:48: Und ich gehe jetzt davon aus, dass sie sich da wegen Kenne und Lieben gelernt haben.
00:11:53: oder konnte es so sein?
00:11:54: Das ist so ja.
00:11:56: Oder warst du Kindergartenliebe wie bei mir?
00:11:59: Ich habe hier mein Mann im Kindergartenschau verehrt und er mich... Also Sie haben sich da Kenne- und lieben gelernt.
00:12:08: Wir haben
00:12:08: uns da kennengelernt in den Liebengeländen Mai.
00:12:10: Neun Dettels auch!
00:12:11: Ist nicht zu groß.
00:12:11: So viel gibt's dann nicht.
00:12:13: Gelegenheit
00:12:13: macht Liebe.
00:12:14: wenn man nur Theologen um sich hat Dann trifft es den Theologen.
00:12:19: Ja, freilich!
00:12:22: Haben Sie dann miteinander studiert in Heidelberg so simultan?
00:12:29: Mehr oder weniger?
00:12:30: Es war ein bisschen immer versetzt von neuen Dettails.
00:12:33: auch bin ich hier nach Heidelberg gegangen.
00:12:35: mein Mann ist dann erst noch meins Ausland nach Israel gegangen
00:12:38: und
00:12:39: dann ist er nach Heidlberg kommen den Rest unseres Studiums verbracht, bis man ins Wikiazien.
00:12:45: Ja
00:12:46: wie geht jetzt einmal so christliche Studium von Stadten?
00:12:50: Wie ist denn da die Hierarchie?
00:12:51: Wie fängt man da so ein wenig an und so alles?
00:12:54: Also ich hoffe mal dass es heute noch so ist weil's schon lang ist und inzwischen haben sich die Studienkurikula geändert!
00:13:01: Aber immer fängt auch und das ist auch heutzutage mit den Sprachen an, den alten Sprachen.
00:13:06: Wenn man Latein mitbringt, muss man das nicht mehr machen.
00:13:10: Altgriechisch natürlich und Hebräsch die Sprachen der Bibel
00:13:14: immer
00:13:15: einfach können mussten Und dann blättert sich schon auf Natürlich neues Testament.
00:13:20: Mehrheitlich Griechische ist ein großes Fach.
00:13:23: Altes Testament ist einfach.
00:13:25: dann praktisch Systematische Theologie, Diplomatik Das denken wir was... wie kriegt man diesen Gott diesen Glauben zu greifen.
00:13:37: Die praktische Theologie, wo es dann ja ins Konkrete geht, Religionspädagogik, Predigkläre, Umsetzung und die Kirchengeschichte.
00:13:46: Das sind mal die großen Fächer.
00:13:48: auch natürlich viele Facetten gibt noch also den neuen Dettailsau wurde damals die feministischen Theologie der Lehrstuhl eingerichtet inzwischen ist ganze Landrichtung Genderforschung haben auch einfach.
00:14:02: Man
00:14:05: muss das alles berücksichtigen, da haben sie vollkommen recht.
00:14:11: Sie haben ja zudem auch Soziologie studiert mit der Magisterartigung.
00:14:15: Also das ist wie ein Master Degree, nicht?
00:14:17: Das ist ein schweres Wort und Trocken... Ja also Hut ab muss ich sagen!
00:14:23: Ja ja, das ist schon was ganz Besonderes.
00:14:27: Waren eigentlich dann da schon irgendwie wegen die Kinderlein im Anmarsch?
00:14:31: oder ist es danach passiert oder vorbasiert?
00:14:35: Das war danach der Fall,
00:14:37: als
00:14:37: alles soweit klar war und es quasi aufs Pfarr am Zug ging.
00:14:44: Sie haben ja mal Verstellen miteinander gehabt in Oberamfrach.
00:14:50: Ja so hast du ja genau das ist ja im Degenerat feucht wangen.
00:14:55: Das war ja damals schon ein wenig ideal dass sie da miteinander waren und jetzt ist natürlich eine ganz gewaltige gemeinsamer Sprung nach oben.
00:15:04: Das ist schon was ganz Ehrenwertes, dass man so eine tolle Position bekommt.
00:15:10: Also im Jahr
00:15:11: zwei Tausendvier war mal schon das war unsere erste Stelldaten, die Karajat.
00:15:17: Sehr schön!
00:15:18: Jetzt sind die Kanatfeuchtwangen.
00:15:19: da sind ja dreizehn Kirchengemeinden Ich glaube, oder wie?
00:15:24: Und es sind dreizehntausend evangelische und im Dekarnat Dinkelspiel zwölftausend und in Wassertrüdingen achttausenden.
00:15:33: Was bietet also konkret Dekarnaat an?
00:15:37: Ich kann mir schon denken alles.
00:15:39: aber das ist immer so wichtig dass unsere Zuhörer das auch einmal so von der Fachperson hören.
00:15:46: und drum frage ich natürlich oft einmal vielleicht Es gibt keine dumme Fragen Aber man muss ein wenig was fragen.
00:15:52: So ist es.
00:15:54: Was kann, welche Dienstleistungen bietet der Dekanat an?
00:16:00: Dienstleistung ist eigentlich schwierig zu sagen.
00:16:03: Es ist die übergeordnete Struktur zu den Kirchengemeinden Ja Die nächste Ebene.
00:16:09: Eigentlich ist es am besten zu erklären Wenn ich's mit dem staatlichen Bereich vergleife.
00:16:15: Da haben wir auf unserer Ebene die Kommunen und Städte.
00:16:17: Das wäre vergleichbar Zu unseren Kirchengemeinden.
00:16:21: Und dann gibt es ein Landkreis drüber als Organisationseinheit und quasi das ist die Ebene vom Dekanat.
00:16:32: Natürlich bin ich die Dienstvorgesetzte von den Pfarrern,
00:16:35: die
00:16:36: in den Gemeinden arbeiten.
00:16:39: Das Dekanaat ist der die Organisationseinheit auf der Kirchengemeinde organisiert sind zusammenarbeiten wo Vertretungspläne gemacht werden.
00:16:51: Damit, wenn Pfarrer A im Urlaub ist auch die Gemeinde, wenn ein Todesfall ist versorgt ist.
00:16:59: Wenn Pfarrerkrankwirt sich zu vertreten.
00:17:02: es sind die Bereiche der Kanat wo man Richtung Zukunft denkt.
00:17:07: wie setzen wir die Strukturen um?
00:17:10: Wo wir für sie will kleine Gemeinden haben?
00:17:12: Wie sollen die zusammenarbeiten?
00:17:15: Das ist eigentlich der Bereich des Dekanats.
00:17:21: Wie Sie haben schon mal erwähnt, wie hat sich jetzt die Arbeit im Dekanaatzwesen in den letzten Jahren ergendet?
00:17:29: Was ja es gibt für Kirchen-Ausdrehtungen und da haben wir schon mal drüber gesprochen.
00:17:35: Und dann haben sie ja erwähmt dass also Fachkräftemangel Gibt es eigentlich dann doch noch einige, die in so einem christlichen Beruf wählen wollen oder?
00:17:49: Gibt das natürlich.
00:17:50: Ja Aber es werden einfach weniger und da muss man gucken wie wir unsere Gemeinden gut versorgen können dass Die Pfarrerinnen und Pfarrern nahe bei den Menschen sind.
00:18:02: Genau
00:18:02: Dass
00:18:02: sie wissen.
00:18:03: wenn ich die Telefonnummer anrufe Dann erreiche mein Pfarring Das ist einfach das Wichtige was auf der Kirchengemeinde und der Kanatsebene dann eben organisiert werden muss.
00:18:14: Ja, dass man jemand hat den er mal sein Herz ausschütten kann, der anzuhört und also das ist ja... Wie erreichen Sie am Menschen die meinetwegen dringend einmal Hilfe benötigen oder nach einer Unterstützung singen?
00:18:32: Können Sie das dann weiterleiten und sagen, also pass auf.
00:18:36: Da ist eine Dame die in Rente und die hilft ihnen und geht mit ihnen vielleicht einkaufen oder horcht ihn dazu?
00:18:43: Das ist ja die Alterseinsamkeit, die ganz schlimm ist.
00:18:48: Weil
00:18:49: ich sage muss das erreicht eher auf der Ebene der Kirchengemeinden Die Pfarrer, die
00:18:53: wirklich
00:18:54: ganz arg in Kontakt mit ihren Leuten sind wünschenswerterweise.
00:18:57: Ja
00:18:58: so soll es hier sein.
00:19:01: angesprochen, man ruft an.
00:19:03: Aber es sind die seltenen Unfälle und natürlich leidet man weiter.
00:19:06: wo ist jemand der vielleicht da Hilfe leisten kann?
00:19:10: Ist es das diakonische Werksingesprächsangebote notwendig?
00:19:14: über die kirchliche allgemeine Sozialarbeit?
00:19:17: muss ich jemand einfach vermitteln dass er sich an die Stadt wendet um Anträge auszufüllen weil er gerade finanziell in den Mittel braucht?
00:19:27: Ja, also das ist ganz wichtig.
00:19:30: Und ich glaube auch, dass es gibt dann doch ab und zu Ehrenämter wo so freiläubige sich dazu nicht einfach sagen.
00:19:40: Ich gebe jetzt da ein bisschen Unterstützung für jemanden der total hilflos ist als ich bräuchte immer jemandem mit dem Computer rumtut.
00:19:50: Das ist ja so früher, das hat man nicht kann und heutzutage jetzt Kind kennt sie eher aus?
00:19:57: mich unter Angst.
00:19:58: Also da ist natürlich das Feld breit, wo man es eher namentlich betätigen kann und weil sie das gerade sagen also bei uns hier in der Region jetzt nicht aber ich weiß von Projekten wo quasi Jugendliche und Senioren zusammengebracht werden um einen Silver Surfer Kurs zu machen.
00:20:14: So was ist das Liebe
00:20:18: so?
00:20:19: Die Jugend lehrt die alten den Umgang mit dem Handy.
00:20:23: Das finde ich so toll!
00:20:25: Also das ist ein Bergeber natürlich auch einfach in Corona ganz arg.
00:20:30: Ein Kaufziel für Leute bereit, wann zu fortsetzen.
00:20:33: Das Feld ist breit In den Tafeln ist ein ganz ganz großes Bereich Auch wo Menschen sich engagieren Aber bis hin ehrenamtliche Arbeit auch Bis hin zu Gottesinstalten.
00:20:46: Welche Rolle spielt eigentlich zum Beispiel Integration?
00:20:51: In ihrer Gemeinde haben wir eigentlich viele, ich sage jetzt mal farbige Christen bei uns.
00:21:00: Die vom Ausland kommen die ja da drüben meinetwegen schon evangelisch gewesen sind also bevor sie flüchtet sind oder so gibt es da Gnuchts bei uns noch?
00:21:12: Oder wie ist das so oder weniger?
00:21:18: Also ich kann's nicht sagen wie viele es sind ist letztlich, wenn es um die Liebe Gottes geht, machen wir keinen Unterschied.
00:21:27: Es geht
00:21:28: um Annahme gleich in Berechtigung und dann macht die Hautpigmentierung genauso wenig was aus ob die Haare rot-grün oder blau
00:21:34: färb sind.
00:21:35: Natürlich gibt es Menschen, die Migrationshintergrund haben, die da sind aus dem Bereich das Iran zum Teil auch, die auch Kisten werden hier Aber sie machen keine großen Einheiten aus.
00:21:54: Und die haben ihre Bezugspunkte in den Gemeinden dann ganz häufig über Personen, die Sie mitnehmen, die sich im Flüchtlingsarbeitskreis zum Beispiel auch engagieren und die da an Angriffspunkten
00:22:04: haben.
00:22:04: Genau ja!
00:22:05: Dann ist man da integriert und dann kann man da ganz toll agieren.
00:22:09: Ja das stimmt.
00:22:11: Was halten Sie eigentlich von Trauungen gleichgeschlechtlicher Paare?
00:22:15: Das ist ja immer so ein Thema.
00:22:18: Also meine allerschönste Traurung, die ich jemals gehalten habe war dir eines schulen Pärchens.
00:22:23: Ach
00:22:23: schön!
00:22:24: Da gab
00:22:25: es kein paar wirklich sagen, die so überzeugend für dich ist, so wichtig war den christlichen Segen, den Segen Gottes zu bekommen.
00:22:38: Das ist einfach das was ich da erlebt habe, denen wir so anliegen.
00:22:44: Das war...
00:22:45: Also das haben Sie jetzt so toll gesagt, weil das ist ja alles heutzutage gang und gäbe.
00:22:53: Und dass dann doch ein paar sich unbedingt unter dem Schirm Gottes stellen wollen dafür.
00:23:01: Also das finde ich schon eine ganz tolle Sache.
00:23:06: Was könnten Sie sagen?
00:23:07: Was sind Ihre persönlichen Erfolge die Sie jetzt da nachdenken lassen?
00:23:13: Was habe ich ganz tolles bewegt?
00:23:15: Was war so, wo ich mich ganz stolz gefühlt hab.
00:23:20: Was könnte es sein?
00:23:22: Ja, ich frage schon manchmal ja wegen Sachen.
00:23:26: Ich glaube, es geht nicht um Erfolge.
00:23:27: Mir ist es ganz, ganz wichtig mit den Menschen vor Ort unterwegs zu sein und sie mitzunehmen.
00:23:34: Das ist gelingt das was an Anforderungen sage ich mal von oben von der Landeskirche auf die Dekanadien, auf den Kirchengemeinden herunterzukommt.
00:23:46: Das zu vermitteln und Menschen mitzunehmen und zu suchen, dass wir da gute Wege finden, die hier es gelingen lassen das Glaube weiterleben kann.
00:23:58: Und das ist manchmal ein bisschen schwierig in Passung zu bringen und wird uns immer wieder herausfordern.
00:24:07: Es geht darum, den Glauben an Gott einfach... den an die Menschen zu bringen und Menschen dabei zu halten.
00:24:14: Und da gibt es nicht unpersönliche Erfolge, wo habe ich was erreicht?
00:24:18: Ja gut ja war vielleicht ein bisschen dumme Frage aber das ist oft so dass man irgendeine Erlebnisse hat.
00:24:25: Man sagt Mensch da war ich eine richtig stolz, dass sie das so gemacht haben.
00:24:31: Sie arbeiten bestimmt damit.
00:24:32: andere Organisationen Ja,
00:24:38: Kommunen natürlich Ansprechpartner.
00:24:40: Natürlich viel im diakonischen Bereich.
00:24:43: auf Landkreis Ebenen hat man immer wieder Kontakt auch mal mit dem Landrat also
00:24:48: Halszone.
00:24:49: und was bedeutet für sie zum Beispiel die evangelische Kirche da am Kirchendach in Pfingstmondach aufm Hesselberg?
00:24:57: Das ich weiß zum Beispiel wie mir jung war Und da muss mein Mann vom Burschenkreis, hat man gesagt, vom evangelischen Burschengreis.
00:25:05: Die mussten dann rauf und mussten die Stühl- und Bank aufbauen.
00:25:10: Wir haben im Zeltlacher hinten geschlafen, dahinten in den Sohn ... Das war für die Bursche immer der Highlight.
00:25:18: Ein wenig vor der Hamfahrt.
00:25:19: Da haben wir ja Zigaretteneraugen, ohne dass einer schaut!
00:25:23: Also das war schon immer so toll.
00:25:27: Sie haben drei Kinder?
00:25:29: Und man sieht, dass die auch mal ein wenig so in die Schiene der Theologie reinrutschen oder nicht?
00:25:36: Die gehen eigene Wege ganz andere Wege.
00:25:40: Da waren wir schlechte Vorbilder immer wieder abrufbar sein.
00:25:46: Wir waren zwar viel zu Hause, wir haben oft zusammen Mittagessen Papa und Mama waren da Aber es war auch abends unterwegs, dann kam das Telefon.
00:25:56: Man muss weg!
00:25:57: Das hat nicht so gereizt.
00:25:59: und als Pfarrer guckt man, wenn wir engagiert sind, als Pfarerin immer unbedingt auf die Uhr.
00:26:05: Es ist manchmal schon, dass man viel Zeit reinsteckt.
00:26:07: Ja also ich sage dann auch... Gibt
00:26:10: auch die Zeiten wo's weniger ist und das darf
00:26:12: sein.
00:26:13: Der gute Ausgleich ist dann immer ganz wichtig.
00:26:17: aber da gibt sie zu meiner Zeit im Gymnasium, da hat sie mal Kassen.
00:26:21: Fahrerskinder sind meistens die quirligsten und laudesten.
00:26:25: Hat man gesagt, Fahrers Kinder mühe es kühl geraten selten oder nie so wurde sprucht.
00:26:33: Und jetzt habe ich was gehört.
00:26:34: dieser Schüler im Regionsunterricht fragt nach den vier Evangelisten.
00:26:39: Dann hat er gesagt Johannes Lukas Lothar Matthäus.
00:26:44: Habe ja recht lachen müssen wie es halt so ist.
00:26:52: viel gefragt und habe ganz tolle Antworten gekriegt für unsere Hörer.
00:26:57: Und ich bedanke mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen dass Sie heute zu uns kommen sind und sich die Zeiten immer haben.
00:27:05: und mir trinken jetzt dann noch ein Kaffee und es ist eine Butterbrezel dazu nicht?
00:27:09: Das muss sie mehr sein!
00:27:11: Ganz, ganz herzlichen Dank Frau Deckarnin.
00:27:14: vielen Dank.
00:27:15: Dann
00:27:15: geht das ich hier sein durfte
00:27:18: So und das war jetzt rund um.
00:27:21: Nein, das war es nicht.
00:27:22: Das waren Magerspralle-Blautertasche und Magersprelle-Blaudertaschen hat jetzt Ruhe und die Prezen warten und da freuen wir uns alle drauf.
00:27:33: Und vielen Dank nochmal an die Frau Dekanin Uter Lena und an die MAGA!
00:27:41: Nein, ich sage immer rund um den Hässelberg.
00:27:42: Das kommt später!
00:27:43: Wenn Sie Magas Bralle-Blautertasche abonnieren wollen dann können sie das gerne tun.
00:27:48: jetzt im Anschluss gibt es einen Button drauf drücken und dann haben sie immer die neueste Folge von magas bralle blautertrascher.
00:27:55: bis dann danke und tschüss.
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